ams-OSRAM zieht den Umbau weiter durch. Der Konzern verkauft seinen Bereich für CMOS-Bildsensoren an indie Semiconductor und nimmt dafür bis zu 40 Millionen Euro ein. Der Schritt passt in die Linie des Managements: raus aus Randgeschäften, rein in die digitale Photonik.
Geld für den Schuldenabbau
Der Kaufpreis besteht aus 35 Millionen Euro in bar und einem Verkäuferdarlehen über 5 Millionen Euro mit zweijähriger Laufzeit. Ein Teil der Erlöse soll direkt in den Rückkauf von Wandelanleihen und anderen Verbindlichkeiten fließen. Rund 20 Millionen Euro sind dafür vorgesehen.
Damit will ams-OSRAM die Bilanz weiter entlasten. Schon der frühere Verkauf des nicht-optischen Sensorgeschäfts an Infineon hatte 570 Millionen Euro gebracht. Zusammen summieren sich die Desinvestitionen nun auf 610 Millionen Euro.
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Fokus auf Photonik statt Breite
Strategisch rückt das Unternehmen enger auf Wachstumsfelder wie KI-Photonik und Komponenten für AR Smart Glasses. Das ist der eigentliche Kern der Transaktion. ams-OSRAM gibt ein Geschäft ab, das nicht mehr zur neuen Ausrichtung passt, und schafft zugleich finanziellen Spielraum.
Operativ bleibt das Umfeld anspruchsvoll. Im ersten Quartal 2026 sank der Umsatz auf 796 Millionen Euro, das bereinigte EBITDA lag bei 131 Millionen Euro. Unter dem Strich stand ein bereinigter Nettoverlust von 72 Millionen Euro, auch wenn der organische Umsatz um 6 Prozent zulegte.
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Der Aktienkurs spiegelt die hohe Aufmerksamkeit wider. Am Dienstag fiel die Aktie um 10,12 Prozent auf 17,40 CHF, nach 19,36 CHF am Vortag. Auf Sicht von 7 Tagen steht trotzdem ein Plus von 40,89 Prozent, über 12 Monate sind es 116,15 Prozent.
Markt wartet auf Umsetzung
Für das zweite Quartal stellt das Management 725 bis 825 Millionen Euro Umsatz in Aussicht. Die EBITDA-Marge soll bei rund 15 Prozent liegen. Der Markt blickt deshalb weniger auf den Verkauf allein als auf die Frage, wie schnell die Photonik-Strategie in belastbare Ergebnisse übersetzt wird.
Der Konsens bleibt entsprechend vorsichtig. Zehn Analysten bewerten den Titel derzeit mehrheitlich mit „Halten“. Am 12. Mai ist damit klar: Die Story bleibt spannend, aber der Umbau muss jetzt auch operativ tragen.
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