Ams Osram treibt den Konzernumbau voran. Das Unternehmen nutzt das aktuelle Marktumfeld, um teure Altlasten abzubauen. Mit einer neuen Anleihe und verlängerten Krediten schafft der Lichtspezialist finanziellen Spielraum. Anleger reagieren positiv: Die Aktie markiert am Montag ein neues Jahreshoch.
Teure Kredite werden abgelöst
Der Konzern platziert neue unbesicherte Schuldverschreibungen über 700 Millionen Euro. Diese laufen bis zum Jahr 2032. Mit dem Geld will Ams Osram eine deutlich teurere US-Dollar-Anleihe zurückzahlen. Diese belastet das Unternehmen bisher mit 12,25 Prozent Zinsen pro Jahr.
Indes hat das Management die Kreditlinie über 600 Millionen Euro verlängert. Diese steht nun bis mindestens September 2028 zur Verfügung. Unter bestimmten Bedingungen kann der Konzern die Laufzeit sogar bis 2030 ausdehnen. Das sichert die Liquidität für das laufende Geschäft.
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Fokus auf Digital Photonics
Die Maßnahmen gehören zum Entschuldungsplan vom Frühjahr 2025. Ams Osram will die Verschuldung konsequent reduzieren. Das schafft Platz für Investitionen in Wachstumsmärkte. Das Management setzt verstärkt auf KI-Photonik und AR-Brillen.
Um die Strategie zu schärfen, trennte sich der Konzern zuletzt von Randbereichen. Der Verkauf des CMOS-Bildsensor-Geschäfts brachte rund 40 Millionen Euro ein. Käufer ist das Unternehmen indie Semiconductor.
Der Markt honoriert die Fortschritte bei der Entschuldung. Die Aktie markierte am Montag mit 21,70 Euro ein neues Jahreshoch. Das Plus seit Jahresbeginn liegt damit bei über 155 Prozent. Die Refinanzierung sichert den Spielraum für die kommenden Wachstumspläne.
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