Anthropic greift nach der Billionen-Marke. Der KI-Spezialist verhandelt aktuell über eine neue Finanzierungsrunde in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar. Damit würde die Bewertung auf über 900 Milliarden Dollar steigen – ein massiver Sprung innerhalb weniger Monate.
Überholmanöver im Enterprise-Sektor
Im Februar lag der Unternehmenswert noch bei rund 380 Milliarden Dollar. Die Dynamik spiegelt sich auch in den Erlösen wider: Die jährliche Umsatzrate erreichte im April die Marke von 30 Milliarden Dollar.
Besonders im Geschäftskundenbereich gewinnt das Unternehmen an Boden. Laut dem Ramp AI Index liegt der Nutzungsanteil von Anthropic bei US-Firmen mittlerweile bei 34,4 Prozent. Damit überholt der Herausforderer erstmals den Konkurrenten OpenAI, der auf 32,3 Prozent kommt. Vor einem Jahr lag Anthropic in diesem Segment noch bei lediglich neun Prozent.
Die Strategie setzt verstärkt auf Branchenlösungen. Mit „Claude for Legal“ bietet das Unternehmen eine Suite an, die direkt in Plattformen wie Thomson Reuters oder LexisNexis integriert ist. Parallel dazu adressiert ein neues Angebot gezielt kleine Unternehmen.
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Milliarden-Investitionen in Rechenleistung
Um den enormen Rechenbedarf zu decken, hat Anthropic Deals über mehr als 100 Milliarden Dollar abgeschlossen. Dazu gehört eine Vereinbarung mit Amazon über fünf Gigawatt für spezialisierte Chips. Ab 2027 kommen weitere Kapazitäten durch Verträge mit Google und Broadcom hinzu.
Intern nutzt das Unternehmen die eigene Technologie konsequent zur Effizienzsteigerung. Laut Finanzchef Krishna Rao schreibt die KI bereits über 90 Prozent des hausinternen Codes. Administrative Aufgaben in der Finanzberichterstattung verkürzten sich dadurch von mehreren Stunden auf etwa 30 Minuten.
Preislich steht eine Umstellung bevor. Ab Mitte Juni 2026 führt Anthropic ein verbrauchsabhängiges Abrechnungsmodell für programmatische Nutzungen und Drittanbieter-Integrationen ein.
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