Anthropic zieht beim neuen Modell „Claude Mythos“ überraschend die Reißleine. Interne Tests offenbarten, dass die KI tausende kritische Sicherheitslücken in Betriebssystemen und Browsern nicht nur findet, sondern auch aktiv ausnutzen kann. Ein öffentlicher Release ist damit vom Tisch – stattdessen startet das hochsensible „Project Glasswing“.
Exklusiver Zirkel statt Massenmarkt
Die Entscheidung gegen eine breite Veröffentlichung unterstreicht das enorme Risiko der Technologie. Nur rund 40 strategische Partner, darunter Schwergewichte wie Apple, Microsoft, Nvidia und Amazon, erhalten Zugriff auf das Modell. Anthropic stellt dafür Rechenressourcen im Wert von 100 Millionen Dollar bereit. Das Ziel ist klar: Die Partner sollen die KI nutzen, um Schwachstellen proaktiv zu schließen, bevor Angreifer sie finden. Die Brisanz des Themas rief sogar US-Regierungsvertreter wie Finanzminister Scott Bessent und die Chefs systemrelevanter Banken auf den Plan.
Milliarden-Wachstum und Hardware-Hunger
Während die Sicherheitsbedenken die Schlagzeilen dominieren, wächst das Geschäft rasant. Der annualisierte Umsatz von Anthropic kletterte bis April 2026 auf über 30 Milliarden Dollar – eine massive Steigerung gegenüber den 9 Milliarden Dollar vom Jahresende 2025. Um diesen Hunger nach Rechenleistung zu stillen, schloss das Unternehmen gestern einen milliardenschweren Vertrag mit CoreWeave ab.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Anthropic?
Für 6,8 Milliarden Dollar erhält Anthropic Zugriff auf modernste Cloud-Infrastruktur, einschließlich Nvidias neuer „Vera Rubin“-Chips. Dieser Schritt ergänzt bestehende Kooperationen mit Google und Broadcom, um die langfristige Kapazität bis 2027 abzusichern.
Eigene Chips und Börsenpläne
Anthropic denkt bereits über die Abhängigkeit von externen Hardware-Lieferanten hinaus. Das Unternehmen prüft derzeit die Entwicklung eigener KI-Chips, um globale Lieferengpässe zu umgehen. Ein solches Projekt ist kapitalintensiv: Erste Schätzungen belaufen sich auf rund 500 Millionen Dollar für die Entwicklung des Siliziums.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Anthropic?
Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:
– Umsatz-Run-Rate: >30 Mrd. USD (Stand April 2026)
– CoreWeave-Infrastruktur-Deal: 6,8 Mrd. USD
– Aktuelle Unternehmensbewertung: 380 Mrd. USD
– Geplanter Börsengang: 2026
Mit der aktuellen Bewertung von 380 Milliarden Dollar verfügt Anthropic über das nötige Gewicht für diese Expansionsschritte. Die Vorbereitungen für den Börsengang im Jahr 2026 laufen bereits auf Hochtouren.
Anthropic-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Anthropic-Analyse vom 11. April liefert die Antwort:
Die neusten Anthropic-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Anthropic-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Anthropic: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

