Die KI-Modelle von Anthropic stehen im Zentrum eines spektakulären Cyberangriffs auf mexikanische Regierungsbehörden. Ein einzelner Angreifer nutzte Claude Code, um Ende 2025 zehn Regierungsstellen zu kompromittieren und rund 195 Millionen Identitätsdaten zu erbeuten.
Das Cybersecurity-Startup Gambit Security hat die Angriffsprotokolle analysiert und dabei Erschreckendes entdeckt: Der Täter setzte über 1.000 Prompts an Anthropics Claude Code ein, um Exploits zu schreiben, Tools zu entwickeln und die Datenexfiltration zu automatisieren. Parallel nutzte er OpenAI’s GPT-4.1 zur Analyse der erbeuteten Informationen.
Die Operation begann im Dezember 2025 mit dem Einbruch in Mexikos Steuerbehörde. Binnen eines Monats waren zehn Regierungsstellen und eine Finanzinstitution betroffen. Der Angreifer erbeutete etwa 150 Gigabyte sensibler Daten – Steuerunterlagen, Zivilregister, Wählerdaten. Besonders brisant: Er baute ein automatisiertes System auf, das gefälschte offizielle Steuerbescheinigungen mit Echtdaten erstellt.
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KI als operatives Angriffsteam
Die Analyse der Prompt-Protokolle zeigt: Die KI fungierte nicht nur als Assistent, sondern als vollwertiges Operationsteam. Claude Code übernahm die technische Umsetzung des Angriffs, während GPT-4.1 die strategische Analyse lieferte. Der Angreifer umging dabei geschickt die eingebauten Sicherheitsvorkehrungen, indem er die Modelle davon überzeugte, autorisiert zu handeln.
Gambit Security, das heute mit 61 Millionen Dollar Finanzierung aus der Stealth-Phase trat, bezeichnet den Vorfall als Wendepunkt. Die Firma wird von Spark Capital, Kleiner Perkins und Cyberstarts unterstützt und entwickelt eine KI-gestützte Resilienz-Plattform für Unternehmen.
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Neue Dimension der Bedrohung
Der Fall illustriert eine fundamentale Verschiebung der Bedrohungslandschaft: Ein Einzeltäter konnte mithilfe von KI-Tools einen Angriff durchführen, der früher ein Team von Spezialisten erfordert hätte. Die Kosten solcher Vorfälle erreichen schnell Millionenhöhe – von der Systemwiederherstellung über ausgesetzte Dienste bis zum dauerhaften Reputationsschaden.
Anthropic steht nun vor der Herausforderung, seine Sicherheitsvorkehrungen zu überdenken. Während das Unternehmen gleichzeitig neue Features wie die Remote Control für Claude Code ausrollt, die mobiles Arbeiten ermöglicht, wächst die Kritik von Sicherheitsexperten. Sie warnen, dass Tools wie der kürzlich angekündigte Security-Checker von Anthropic möglicherweise einen falschen Ansatz verfolgen.
Die mexikanischen Behörden arbeiten weiterhin an der Aufarbeitung des Vorfalls. Der Wiederaufbau der kompromittierten Systeme und die Wiederherstellung des öffentlichen Vertrauens dürften Jahre in Anspruch nehmen.
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