Antimony Resources Aktie: 19.000-Meter-Programm in New Brunswick

Antimony Resources treibt mit 19.000 Metern Bohrungen die Erschließung seines Antimon-Projekts in New Brunswick voran, während China Exportbeschränkungen aussetzt.

Antimony Resources Aktie
Kurz & knapp:
  • 19.000 Meter Bohrungen angekündigt
  • Fokus auf Main Zone und Satelliten
  • Neue Antimon-Anomalien entdeckt
  • Genehmigungsantrag für 2026/27 geplant

Während China seine Exportbeschränkungen für kritische Mineralien noch bis November 2026 ausgesetzt hat, arbeitet Antimony Resources mit Hochdruck daran, sich unabhängig davon zu positionieren. Am 7. Mai kündigte das Unternehmen die nächste Explorationsphase am Bald Hill Antimony Project in New Brunswick an — ein zweigleisiges Bohrprogramm über insgesamt 19.000 Meter.

Zwei Fronten, ein Ziel

Der Löwenanteil des Programms entfällt auf die bereits bekannte Main Zone: 13.000 Meter Erweiterungsbohrungen sollen die Mineralisierung in die Tiefe und entlang des Streichens ausbauen. Parallel dazu gehen 6.000 Meter in drei neu identifizierte Satellitenzonen — Marcus, BH Central und BH South. Der Start war für die zweite Maiwoche geplant.

Die Main Zone ist bislang über eine Streichlänge von mehr als 600 Metern und bis zu 350 Meter Tiefe definiert. Die durchschnittliche Mächtigkeit liegt bei vier bis fünf Metern, der Antimongehalt bei rund drei bis vier Prozent. Seit Programmbeginn im April 2025 hat das Unternehmen bereits 77 Bohrlöcher mit über 25.000 Metern abgeteuft.

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Neue Anomalien drei Kilometer südlich

Neben den Bohrzielen lieferte eine Bodenprobenanalyse einen bemerkenswerten Hinweis: Auf den kürzlich erworbenen Second-Run-Claims, rund drei Kilometer südlich von Bald Hill, zeigen sich drei Bereiche mit anomalen Antimonwerten. Eine dieser Anomalien ist noch nicht vollständig abgegrenzt, weitere Beprobungen sind geplant. Das Explorationsgebiet umfasst inzwischen 37 Quadratkilometer.

Über 1.500 Bohrkernproben wurden ins Labor geschickt, erste Ergebnisse werden ab Mai erwartet.

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Genehmigung und Vermarktung laufen mit

Das Unternehmen beschränkt sich nicht auf die Bohrplattform. Verschiedene Minen- und Infrastrukturkonfigurationen sollen geprüft werden, ein formeller Genehmigungsantrag ist für Ende 2026 oder Anfang 2027 vorgesehen. Ferner plant Antimony Resources Gespräche mit Metallvermarktungsunternehmen über mögliche Abnahmeabkommen für künftige Produktion.

Geopolitischer Rückenwind mit Ablaufdatum

Der Antimonpreis erreichte am 4. Juli 2025 ein Allzeithoch von 59.750 US-Dollar je Tonne und liegt aktuell bei rund 51.800 Dollar — immer noch mehr als 170 Prozent über dem Niveau von Anfang 2024. Das Metall ist unverzichtbar für Munition, Batterien, Halbleiter und Flammschutzmittel, wird von den USA aber überwiegend importiert.

Chinas vorübergehende Aussetzung der Exportbeschränkungen läuft am 27. November 2026 aus. Danach drohen erneute Lieferengpässe — ein Zeitdruck, der erklärt, warum sowohl die USA als auch die EU Antimon als kritisches Mineral eingestuft haben. Für Bald Hill bedeutet das: Wenn die Bohrergebnisse im Sommer eintreffen, dürfte das geopolitische Umfeld noch aufmerksamer zuhören als heute.

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