Starke Bohrergebnisse, schwache Kurse. Bei Antimony Resources klaffen operative Fortschritte und Marktstimmung derzeit weit auseinander. Das Unternehmen meldet spektakuläre Antimon-Funde aus dem Bald-Hill-Projekt. Die Aktie quittiert das mit einem deutlichen Rücksetzer.
Tiefe Bohrungen liefern hohe Gehalte
Mitte Mai veröffentlichte der Explorer gleich zwei positive Nachrichten. Die jüngsten Bohrungen in der Hauptzone durchteufen dicke Mineralisierungsschichten, wobei das Bohrloch BH-26-10 besonders hervorsticht. Hier fand das Team Antimon-Gehalte von bis zu 26,7 Prozent.
CEO Jim Atkinson sieht enormes Potenzial in der Tiefe. Die Mineralisierung reicht nun bis zu 495 Meter hinab. Die Hauptzone erstreckt sich mittlerweile über 600 Meter in der Länge. Ein 3D-Modell zeigt, dass die Zone in alle Richtungen offen bleibt.
Parallel dazu weitet Antimony Resources die Exploration aus. Das aktuelle Programm umfasst 19.000 Bohrmeter. Davon entfallen etwa zwei Drittel auf die bekannte Hauptzone. Der Rest zielt auf drei neu entdeckte Bereiche ab.
Geopolitik stützt das Geschäftsmodell
Das makroökonomische Umfeld spielt dem Unternehmen in die Karten. Antimon kostet am Spotmarkt aktuell rund 52 US-Dollar pro Kilogramm, was einem massiven Preisanstieg seit Anfang 2024 entspricht. Die USA und die EU stufen das Metall als kritischen Rohstoff ein.
China hat seine Exportbeschränkungen für kritische Mineralien in die USA vorerst ausgesetzt. Diese Pause gilt bis November 2026. Eine dauerhafte Entspannung ist jedoch unwahrscheinlich. Lokale nordamerikanische Quellen bleiben für die Rüstungs- und Elektronikindustrie strategisch wichtig.
Aktie unter Druck
Trotz der operativen Erfolge geriet die Aktie zuletzt massiv unter die Räder. Auf Wochensicht verlor das Papier rund 21 Prozent. Im Monatsvergleich steht sogar ein Minus von 40 Prozent auf der Anzeigetafel. Das Rekordhoch aus dem März rückt damit in weite Ferne.
Ein Blick auf das Gesamtbild relativiert den Absturz. Auf Jahressicht steht immer noch ein Gewinn von rund 880 Prozent zu Buche. Operativ stehen die nächsten Meilensteine bereits fest. Das Management sucht aktiv nach Abnehmern für die künftige Produktion. Der formelle Genehmigungsantrag ist für Ende 2026 oder Anfang 2027 geplant.
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