Antimony Resources Aktie: 495 Meter tiefe Mineralisierung

Antimony Resources erbohrt Antimon-Gehalte von bis zu 26,9 Prozent in 495 Metern Tiefe und erweitert sein Projektgebiet auf 37 Quadratkilometer.

Antimony Resources Aktie
Kurz & knapp:
  • Antimongehalte bis 26,9 Prozent
  • Tiefster Bohrtreffer bei 495 Metern
  • Projektfläche auf 37 km² vergrößert
  • Erste Ressourcenschätzung noch im Mai

Die westliche Industrie sucht händeringend nach verlässlichen Antimon-Quellen außerhalb Chinas. Genau in diese Lücke stößt Antimony Resources mit seinem Bald-Hill-Projekt in der kanadischen Provinz New Brunswick. Erste Bohrergebnisse der neuen Explorationskampagne belegen nun hochgradige Vorkommen in unerwarteter Tiefe. Das erweitert das vertikale Potenzial der Lagerstätte massiv.

Hohe Gehalte aus der Tiefe

Innerhalb von 48 Stunden legte das Unternehmen Mitte Mai zwei Datenpakete vor. Die Auswertungen der ersten Bohrlöcher zeigen Antimongehalte von bis zu 26,9 Prozent in stibnithaltigem Gestein. Die durchteuften Abschnitte erreichen dabei Mächtigkeiten von bis zu 15 Metern.

Besonders die Bohrungen BH-26-08 und BH-26-10 fielen durch breite Mineralisierungszonen auf. Die Bohrer drangen dabei tiefer als jemals zuvor auf dem Projekt vor. Der tiefste Treffer lag bei 495 Metern.

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Expansion auf 37 Quadratkilometer

Die aktuellen Treffer sind erst der Auftakt einer groß angelegten Kampagne. Insgesamt plant das Management Bohrungen über 19.000 Meter. Der Großteil entfällt auf die Erweiterung der Hauptzone, während ein Drittel der Meter für neu entdeckte Bereiche reserviert ist.

Parallel dazu vergrößert das Unternehmen seinen Fußabdruck. Durch die Übernahme der südlich gelegenen Second-Run-Claims wächst das Projektgebiet auf 37 Quadratkilometer. Bodenproben zeigten dort bereits drei separate Antimon-Anomalien.

Im Hintergrund bereitet das Management die nächsten regulatorischen Schritte vor. Bis Anfang 2027 soll der Genehmigungsantrag für das Projekt stehen. Ferner sucht das Unternehmen bereits nach Partnern für künftige Abnahmeverträge.

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Strategisches Metall im Fokus

Das Timing für die Exploration ist günstig. Die USA und die Europäische Union stufen Antimon längst als kritisches Mineral ein. Die Nachfrage aus der Rüstungs- und Elektronikindustrie trifft auf knappe globale Reserven.

Zwar hat China seine Exportbeschränkungen in die USA vorübergehend bis Ende 2026 ausgesetzt, die Lieferketten bleiben jedoch fragil. Das spiegelt sich im Preis wider. Nach einem Rekordhoch im Sommer 2025 notiert das Metall aktuell bei rund 51.800 US-Dollar pro Tonne.

Trotz der starken Bohrergebnisse fehlt dem Projekt bisher eine offizielle Bewertungsgrundlage. Das ändert sich in Kürze. Das Beratungsunternehmen SRK Consultants wertet die Daten derzeit aus und wird noch im Mai die erste offizielle Ressourcenschätzung vorlegen.

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Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.