Antimony Resources Aktie: SRK-Bericht bis Ende Mai erwartet

Antimony Resources erwartet die erste zertifizierte Ressourcenschätzung für Bald Hill. Parallel läuft ein erweitertes Bohrprogramm.

Antimony Resources Aktie
Kurz & knapp:
  • Erste NI-43-101-Schätzung steht aus
  • 19.000 Meter Bohrungen gestartet
  • Antimonpreis bei 51,80 Dollar je Kilo
  • Geopolitischer Rückenwind durch China

Antimony Resources kommt in die entscheidende Phase. Zwei strategische Projektschienen laufen parallel: die erste zertifizierte Ressourcenschätzung für Bald Hill steht unmittelbar bevor, während bereits ein 19.000 Meter umfassendes Bohrprogramm über die ursprünglichen Grenzen des Projekts hinaus expandiert.

Für Anleger ist klar: Die ausstehende Ressourcenschätzung ist der dominierende Kurstreiber der nächsten Tage.

Der entscheidende Katalysator

SRK Consultants, das Torontoer Beratungsunternehmen, finalisiert die erste NI-43-101-konforme Mineralressourcenschätzung für das Antimonprojekt in New Brunswick. Ursprünglich für Ende April oder Anfang Mai 2026 erwartet, ist der Bericht bis zum Wochenende noch nicht veröffentlicht. Damit bleibt er der wichtigste Einzelfaktor für den Aktienkurs.

Die Definition-Bohrkampagne wurde am 28. April abgeschlossen. Insgesamt liegen nun 25.000 Bohrmeter für die Bald-Hill-Main-Zone vor, davon 12.500 Meter aus dem aktuellen Programm, das speziell auf den für eine formelle Ressourcenberechnung erforderlichen Bohrabstand von etwa 50 Metern ausgelegt war. SRK soll die finale Schätzung bis Ende Mai liefern.

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Die konzeptionelle Grundlage: Der technische Bericht von 2025 visiert rund 2,7 Millionen Tonnen mit einem Gehalt zwischen 3 und 4 Prozent Antimon an. Allerdings bleibt dies vorläufig — Antimony Resources hat noch nicht genug Arbeit abgeschlossen, um diese Schätzung zu bestätigen.

Expansion läuft bereits

Während der Markt auf die Ressourcenschätzung wartet, drehen sich die Bohrgeräte schon wieder. Mitte Mai startete die nächste Explorationsphase. Das Q2-Q3-Programm umfasst 13.000 Meter Expansionsbohrungen an der Main Zone sowie 6.000 Meter erste Bohrungen an drei neu definierten Zonen. Hinzu kommen regionale Bodenuntersuchungen auf der 37 Quadratkilometer großen Liegenschaft.

Erste Ergebnisse untermauern das Tiefenpotenzial: 26,9 und 6,9 Prozent Antimon in stibnithaltigem Kern bei Mächtigkeiten von bis zu 15 Metern. Die tiefste Durchteufung liegt bei 495 Metern. Die Marcus-, BH-Central- und BH-South-Zonen wurden bereits getestet.

Parallel dazu plant Antimony Resources Gespräche mit Metallvermarktungsunternehmen über mögliche Offtake-Vereinbarungen für die künftige Produktion. Eine formelle Genehmigungsbeantragung wird für Ende 2026 oder Anfang 2027 angestrebt.

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Geopolitischer Rückenwind

Der weitere Kontext: China hat sein Exportverbot für Gallium, Germanium, Antimon und Superhart-Materialien in die USA bis zum 27. November 2026 ausgesetzt. Allerdings heben die drei Metalle weiterhin auf der Dual-Use-Exportkontrollliste, sodass Exporteure weiterhin Lizenzen aus Peking benötigen.

Sowohl die USA als auch die EU stufen Antimon als kritisches Mineral ein. Nachfrage aus Verteidigung und Elektronik trifft auf knappe globale Reserven und fragile Lieferketten. Westliche Alternativquellen bleiben strukturell gefragt.

Der Antimonpreis notierte am 22. Mai bei 51,80 Dollar pro Kilogramm. Das sind 5,85 Prozent minus seit Jahresbeginn, aber 171,77 Prozent plus seit Start 2024. Vom Juni-2025-Hoch ist der Preis 36 Prozent gefallen. Die Prognose für 2026 bleibt strukturell eng: Chinesische Exportrestriktionen, verteidigungsgetriebene Nachfrage und begrenzte nicht-chinesische Raffineriekapazitäten sprechen für Preise deutlich über dem Niveau vor 2024.

Aktie und Analysten

Die Aktie notierte zuletzt bei 0,532 Euro auf Tradegate (19. Mai) — ein Minus von 9,22 Prozent an diesem Tag. GBC AG hatte im April mit „Kaufen“ und einem Kursziel von 3,00 kanadischen Dollar eingestiegen und verwies auf das bergbaufreundliche regulatorische Umfeld in New Brunswick.

Drei Dinge bleiben in den kommenden Handelstagen entscheidend: die SRK-Ressourcenschätzung, die neuen Bohrergebnisse aus der 19.000-Meter-Kampagne und die Antimonmarkt-Dynamik. Sollte der SRK-Bericht noch vor Freitagsschluss kommen, wäre dies der bedeutendste einzelne Datenpunkt in der Unternehmensgeschichte.

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