Apex Critical Metals schaltet einen Gang höher. Mit einer Kapitalspritze von rund 15 Millionen Dollar im Rücken weitet das Unternehmen seine Explorationspläne für das laufende Jahr massiv aus. Im Fokus steht dabei das Rift-Seltenerdprojekt im US-Bundesstaat Nebraska.

Fokus auf Nebraska und British Columbia

Das Ziel ist klar definiert. Zwischen 22.000 und 25.000 Bohrmeter will der Explorer im Jahr 2026 auf seinem Hauptprojekt absolvieren. Erste Ergebnisse aus der sogenannten Trinity-Zone bestätigten zuletzt hochgradige Vererzungen in der Tiefe.

Diese Daten fließen nun in ein geologisches Modell ein. Damit bereitet Apex die erste offizielle Ressourcenschätzung vor. Diese soll nach derzeitigem Plan im ersten Quartal 2027 vorliegen.

Parallel dazu treibt das Management das Cap-Projekt in British Columbia voran. Dort konzentrieren sich die Arbeiten auf Niob- und Phosphorvorkommen. Ein Bohrgerät wurde bereits im Juni mobilisiert, um eine großflächige magnetische Anomalie zu untersuchen. Diese Diversifizierung soll die Abhängigkeit vom Seltenerd-Sektor verringern.

Technische Schwäche trotz Arbeitsfortschritt

An der Börse spiegelt sich dieser operative Tatendrang bisher kaum wider. Die Aktie notiert mit 0,8570 Euro deutlich unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 1,39 Euro. Die hohe Volatilität von über 73 Prozent verdeutlicht die Risiken im Sektor der Junior-Miner. Die Notierung an der Euronext Access Paris soll immerhin die Sichtbarkeit für europäische Investoren erhöhen.

Für den weiteren Kursverlauf sind die kommenden Laborergebnisse entscheidend. Apex erwartet einen stetigen Nachrichtenfluss von beiden Projekten für die gesamte zweite Jahreshälfte 2026. Das Erreichen der gleitenden Durchschnitte bis zum Herbst hängt maßgeblich von der Qualität dieser neuen Daten ab.