Geopolitik trifft Rohstoffsuche: Apex Critical Metals ist in ein vom US-Verteidigungsministerium unterstütztes Industriekonsortium aufgenommen worden. Das klingt nach Bürokratie, kann aber handfeste Folgen haben – denn bei seltenen Erden und Niob geht es längst um Versorgungssicherheit, nicht nur um Preise. Was bringt dem Unternehmen diese Mitgliedschaft konkret?
DIBC-Aufnahme: Mehr Türen, keine Garantien
Apex meldete am 23. Februar 2026 die Aufnahme in das U.S. Defense Industrial Base Consortium (DIBC). Hinter dem Namen steckt eine Initiative, die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschung und Staat beschleunigen soll – mit Fokus auf Technologien und Lieferketten, die für die nationale Sicherheit der USA relevant sind.
Wichtig ist die Einordnung: Die Mitgliedschaft ist keine Vertragszusage und kein automatischer Geldsegen. Sie kann aber den Zugang zu Kooperationsprogrammen, staatlich unterstützten Projekten und potenziell auch zu Fördermitteln oder beschaffungsnahen Prozessen erleichtern. Genau darin liegt der strategische Wert – Apex rückt näher an einen politischen Prioritätenbereich heran.
Zwei Projekte im Lieferketten-Fokus
Apex verknüpft über das DIBC seine nordamerikanischen Projekte mit US- und verbündeten Lieferketten-Initiativen – rund um Seltene Erden (REEs), Niob und weitere „Defense-relevante“ Materialien. Der Hintergrund: China dominiert bei Seltenen Erden, während Südamerika bei bestimmten Metallen eine starke Stellung hat. Nordamerika will Abhängigkeiten reduzieren – und Projekte auf eigenem Kontinent gewinnen dadurch an Gewicht.
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Im Zentrum steht das Rift Rare Earth Project in Nebraska. Dort hat Apex eine erste Bohrkampagne gestartet – ein operativer Schritt, der historische Explorationsdaten untermauern soll. Geplant sind rund 8.000 Meter Bohrungen über 10 bis 15 Löcher. Zusätzlich arbeitet das Unternehmen mit der University of Nebraska–Lincoln an der Neubewertung alter Bohrkerne aus früheren Programmen; Ergebnisse daraus erwartet Apex später in Q1.
Das zweite Standbein ist das Cap Critical Minerals Project in British Columbia. Aus dem 2025er Programm meldete Apex die bislang stärksten Niob-Ergebnisse: Ein Bohrloch schnitt 124,5 Meter mit 0,27% Nb₂O₅, inklusive 36 Meter mit 0,59% und einem Teilintervall von 10 Metern mit 1,08% Nb₂O₅. Laut Unternehmen dehnen die neuen Daten die mineralisierte Zone aus und deuten zudem auf Mehrmetall-Potenzial hin, einschließlich relevanter Seltenerdoxide.
Operative Roadmap bis Jahresende
Parallel wurden Führungspositionen neu besetzt: Seit Mitte Februar gibt es einen neuen CFO sowie einen Executive Vice President für Growth Strategy. Finanziell sieht sich Apex solide aufgestellt: Nach einer Privatplatzierung Ende 2025 über 10 Mio. US-Dollar berichtet das Unternehmen aktuell über rund 14,8 Mio. CAD Cash.
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Für 2026 sind mehrere messbare Meilensteine angekündigt: ein NI 43-101 Technical Report, erste Assay-Ergebnisse aus der Phase-I-Bohrung (erwartet Q1 oder Q2), ein aktualisiertes 3D-Geologiemodell, eine Phase-II-Bohrkampagne in der zweiten Jahreshälfte sowie Fortschritte Richtung einer ersten Ressourcenschätzung.
An der Börse zeigt sich zuletzt etwas freundlicheres Sentiment: Die Aktie notiert heute bei 1,48 Euro (+3,22%).
Der nächste konkrete Datenpunkt sind die ersten Rift-Assays, die das Unternehmen für Q1 oder Q2 in Aussicht stellt – sie dürften entscheidend dafür sein, ob der politische Rückenwind durch die DIBC-Aufnahme auch operativ mit belastbaren Bohrdaten untermauert wird.
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