Apollo Global Management steht kurz vor dem Abschluss eines Kredits in Höhe von rund 3,4 Milliarden Dollar. Das Geld fließt in ein Investitionsvehikel, das Nvidia-Chips kaufen und an Elon Musks KI-Unternehmen xAI vermieten will. Laut einem Bericht von The Information könnte die Vereinbarung bereits diese Woche finalisiert werden.
Valor Equity Partners, ein langjähriger Investor in Musk-Unternehmen, organisiert den Deal. Für Apollo ist es bereits die zweite Großtransaktion dieser Art mit xAI – zuvor hatte das Finanzhaus bereits einen Kredit über 3,5 Milliarden Dollar vergeben. Insgesamt plant das neue Vehikel, durch kombinierte Eigen- und Fremdmittel 5,3 Milliarden Dollar einzusammeln.
Der Zeitpunkt passt: Erst vor wenigen Tagen verkündete Musk, dass SpaceX xAI übernommen hat. Die Raketenfirma wird nun mit einer Billion Dollar bewertet, xAI mit 250 Milliarden Dollar. Die Tech-Branche befindet sich in einem regelrechten Chip-Kaufrausch – für dieses Jahr werden Ausgaben von über 600 Milliarden Dollar für hochmoderne Halbleiter und Rechenzentren erwartet.
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Starke Quartalszahlen als Rückenwind
Die Geschäfte bei Apollo laufen prächtig. Im vierten Quartal 2025 erzielte das Unternehmen einen bereinigten Gewinn von 1,54 Milliarden Dollar oder 2,47 Dollar je Aktie – deutlich über den Analystenschätzungen von 2,04 Dollar. Der Umsatz schnellte um 86,7 Prozent auf 9,86 Milliarden Dollar hoch und übertraf die Erwartungen von 5,3 Milliarden Dollar klar.
CEO Marc Rowan sprach von einem Jahr „außergewöhnlicher Umsetzung“. Das Kreditgeschäft florierte mit Neugeschäft von über 300 Milliarden Dollar im Gesamtjahr 2025. Die Mittelzuflüsse summierten sich auf mehr als 225 Milliarden Dollar. Allerdings fiel der ausgewiesene Nettogewinn auf 660 Millionen Dollar oder 1,07 Dollar je Aktie – im Vorjahresquartal waren es noch 1,46 Milliarden Dollar gewesen.
Die gebührenpflichtigen verwalteten Vermögen kletterten im vierten Quartal um vier Prozent auf 709 Milliarden Dollar. Das Gesamtvermögen unter Verwaltung erreichte per Ende Dezember 938 Milliarden Dollar. Goldman Sachs bestätigte nach den Zahlen seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 165 Dollar – ein Aufwärtspotenzial von 24 Prozent zum aktuellen Niveau.
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Dividende bleibt stabil
Für das vierte Quartal 2025 schüttet Apollo eine Dividende von 0,51 Dollar je Stammaktie aus. Die Zahlung erfolgt am 27. Februar 2026 an Aktionäre, die am 19. Februar im Register stehen. Bereits seit 15 Jahren zahlt das Unternehmen ununterbrochen Dividenden – in den vergangenen zwölf Monaten stiegen die Ausschüttungen um 10,27 Prozent.
Die Analysten von Goldman Sachs sehen weiteres Kurspotenzial. Das gebührenbezogene Geschäft mit Drittinvestoren wachse doppelt so schnell wie das spreadbasierte Geschäft. Bei einem aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 19 für 2027 sehen sie Raum für eine höhere Bewertung. Die Marktkapitalisierung liegt bei 77,21 Milliarden Dollar.
Mit dem xAI-Deal positioniert sich Apollo clever im boomenden KI-Sektor, ohne selbst operatives Risiko einzugehen. Das Geschäftsmodell – Chips finanzieren und vermieten – passt perfekt zur Expertise des Asset Managers im Kreditgeschäft. Gleichzeitig profitiert Apollo vom unstillbaren Hunger der Tech-Konzerne nach Rechenleistung.
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