Apple-Aktie: Bumm!

Neue Importzölle belasten den Tech-Konzern mit ausländischer Fertigung schwer. Experten befürchten sinkende Gewinnmargen und Schwierigkeiten bei der Preisgestaltung.

Apple Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Vorbörslicher Kurseinbruch von über 7%
  • Produktionskosten kaum auf Verbraucher übertragbar
  • Gewinnmargen unter erheblichem Druck
  • Technische Analyse zeigt negative Signale

Apple hat am Donnerstag unfassbare 10 % abgegeben. Schlimm für viele Investoren, normal an den Börsen: Der gestrige „Zollwahnsinn“ des Donald Trump hat selbst die schlimmsten Befürchtungen der Analysten übertroffen. Apple ist eines der Unternehmen, die direkt darunter leiden. Zwar konnte sich die Aktie im gestrigen New Yorker Handel mit +0,31% freundlich entwickeln. Allerdings fand die Bekanntgabe der Zölle nach US-Börsen-Schluss statt. Aktuell weist die Aktie in der Vorbörse einen starken Verlust von über -7% auf.

Apple: Man importiert alles

Apple lässt den Großteil seiner Geräte im Ausland fertigen. Damit tritt das Unternehmen in den USA als Importeur auf und muss die Zollkosten tragen. Dass das ein finanzielles Desaster ist, braucht wohl kaum erwähnt werden.

Preisanhebungen: Schwierig

Natürlich wird Apple versuchen, die zusätzlichen massiven Kosten auf den Verbraucher umzulegen. Das dürfte aber schwierig werden. Denn gerade der US-Verbraucher ist bereits jetzt durch die generell steigenden Preise nicht wirklich in Konsumlaune. So fiel das Verbrauchervertrauen bereits jetzt deutlich.

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Die Marge wird sinken

Um seine Marktanteile zu bewahren, muss Apple also voraussichtlich auf einen beachtlichen Teil seiner Marge verzichten müssen. Das ist immer eine schlechte Nachricht für ein Unternehmen. Wenn die Marge und damit die Gewinne nun fallen, wird sich die Frage stellen, wie tief die Aktie fallen muss, um wieder eine faire Bewertung zu finden.

Charttechnisch: Das ist übel!

Charttechnisch präsentiert sich die Aktie von Apple in einem schlechten Zustand. Der Aktienkurs liegt unterhalb der 200-Tage-Linie. Allein das ist schon ein bedrohliches Zeichen. Mit dem heutigen Tag nimmt das Papier wieder einen deutlichen Abwärtstrend auf. Investoren sollten hier vorsichtig sein.

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Über Joerg Mahnert 93 Artikel
Jörg Mahnert ist seit nunmehr 28 Jahren im Bereich Trading und Investment tätig. Seit 2001 macht er die in Deutschland zu Unrecht vernachlässigte Methodik Point&Figure-Charttechnik bekannt und veröffentlicht seine Analysen auf seiner Seite XundO.info und auf einigen etablierten Finanz-Portalen.