Mit einer unangekündigten Produktveröffentlichung hat Apple die dichteste Hardware-Offensive seit Jahren abgerundet. Die AirPods Max 2 erschienen am Montag ohne Pressekonferenz oder Vorab-Briefing — lediglich per Pressemitteilung und aktualisierten Produktseiten. Ein ungewöhnlicher Auftritt für Apples Premium-Kopfhörer.
Was die AirPods Max 2 neu können
Im Mittelpunkt steht der H2-Chip, der bereits in den AirPods Pro 2 zum Einsatz kommt. Er ermöglicht eine aktive Geräuschunterdrückung, die laut Apple bis zu 1,5-mal effektiver ist als beim Vorgängermodell. Neu hinzu kommen Funktionen wie Adaptive Audio, Conversation Awareness und Live Translation — letztere erlaubt Echtzeit-Übersetzungen in neun Sprachen, darunter Deutsch, Französisch und Japanisch, sofern ein Apple-Intelligence-fähiges iPhone mit iOS 26 vorhanden ist.
Für Content Creator interessant: Eine neue Camera-Remote-Funktion erlaubt es, über die Digital Crown Fotos aufzunehmen oder Videoaufnahmen zu starten — direkt über kompatible Kamera-Apps auf iPhone oder iPad.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Apple?
Der Preis bleibt bei 549 US-Dollar. Vorbestellungen starten am 25. März, die Auslieferung folgt Anfang April.
Kritik am Design bleibt
Die Reaktionen auf den Launch sind gespalten. Was Technikmedien wie MacRumors und 9to5Mac einhellig kritisieren: Das Gehäuse ist nahezu identisch mit dem Modell von 2020. Gleiches Gewicht, gleiche Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden, kein faltbares Design — und das seit Jahren bemängelte Smart Case, das den Kopfhörer nur unvollständig schützt, bleibt ebenfalls unverändert.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Apple?
Ob der Aufpreis gegenüber Konkurrenzprodukten, die häufig 100 bis 200 Dollar günstiger sind, gerechtfertigt ist, hängt stark vom Apple-Ökosystem ab. Wer iPhone, iPad und MacBook täglich nutzt, profitiert von einer nahtlosen Integration, die Drittanbieter nicht bieten können.
Starke Quartalszahlen als Rückenwind
Die Produktoffensive fällt in ein Umfeld, in dem Apple fundamental überzeugt. Im jüngsten Quartal erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 143,8 Milliarden Dollar — ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr und das erste zweistellige Wachstum seit dem ersten Quartal 2022. iPhone-Umsätze kletterten dabei um 23,3 Prozent auf 85,3 Milliarden Dollar.
Die nächsten Quartalszahlen werden für den 29. April erwartet. Dann wird sich zeigen, ob die breite Produktwelle aus dem März — von MacBook Neo über iPhone 17e bis zu den AirPods Max 2 — auch kommerziell den erhofften Schub liefert. Für Apple wäre das ein passender Abschluss des 50. Jubiläumsjahres, das am 1. April offiziell beginnt.
Apple-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Apple-Analyse vom 17. März liefert die Antwort:
Die neusten Apple-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Apple-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Apple: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

