An der australischen Börse ruht der Handel mit Papieren von Arafura Rare Earths. Das Management hat die Reißleine gezogen, um eine massive Kapitalerhöhung über die Bühne zu bringen. Es geht um die finale Finanzierung für das strategisch wichtige Nolans-Projekt.
Insgesamt will das Unternehmen 375 Millionen Australische Dollar (AUD) einsammeln. Der Löwenanteil von 350 Millionen AUD fließt über eine zweigeteilte Platzierung an institutionelle Investoren. Den restlichen Betrag sollen Privatanleger über einen Aktienkaufplan beisteuern.
Billig wird dieser Schritt für Altaktionäre nicht. Die neuen Papiere wechseln für 0,26 AUD den Besitzer. Das entspricht einem deutlichen Abschlag von gut 16 Prozent auf den letzten Schlusskurs. Kein Wunder, dass die Aktien vorerst vom Kurszettel verschwunden sind.
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Prominente Rückendeckung
Mitten in dieser Verwässerung baut eine prominente Investorin ihre Macht aus. Hancock Prospecting, das Unternehmen der australischen Milliardärin Gina Rinehart, zeichnet neue Aktien für rund 85 Millionen AUD. Damit steigt ihr Anteil an Arafura von 15,5 auf voraussichtlich 17,5 Prozent.
Das frische Kapital schließt die letzte Lücke für den Bau des Nolans-Projekts im Northern Territory. Arafura positioniert sich hier als einer der wenigen vollständig integrierten Produzenten von Seltenen Erden außerhalb Chinas. Der Fokus liegt auf Neodym-Praseodym-Oxid. Abnehmer aus der Auto- und Tech-Industrie haben sich bereits 80 Prozent der geplanten Produktion vertraglich gesichert.
Der Zeitplan steht
Nach Abschluss der Transaktion verfügt Arafura über liquide Mittel von gut 911 Millionen AUD. Der Handel an der ASX bleibt voraussichtlich bis in die kommende Woche ausgesetzt, bis das Management die Platzierung offiziell bestätigt. Danach ist der Weg frei für die operative Umsetzung: Im September 2026 rollen auf der Nolans-Baustelle die Bagger an.
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