Washington und Canberra haben geliefert. Am 14. April 2026 bestätigten der australische Ressourcenminister und der US-Innenminister gemeinsam ein kritisches Mineralien-Abkommen mit einem Gesamtvolumen von über 3,5 Milliarden US-Dollar. Das Nolans-Projekt von Arafura Rare Earths steht explizit auf der Prioritätsliste.
Die Aktie legte daraufhin 6,9 Prozent zu und schloss bei 0,31 australischen Dollar.
Strategische Rückendeckung aus zwei Richtungen
Das Abkommen zielt darauf ab, Lieferketten für Verteidigung und saubere Energie zu diversifizieren — weg von konzentrierten globalen Quellen. Gemeint ist vor allem China. Das Nolans-Projekt liefert genau das, was beide Regierungen suchen: Neodym und Praseodym, kurz NdPr. Diese Seltenerdmetalle sind unverzichtbar für Elektromotoren und Windturbinen.
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Koordinierte Absichtserklärungen und mögliche Direktinvestitionen aus beiden Ländern sollen das Projekt absichern. Das ist keine bloße Absichtserklärung mehr — es ist eine formalisierte Partnerschaft auf Ministerebene.
Finanzierung nimmt Gestalt an
Das Eigenkapital-Paket für Nolans summiert sich inzwischen auf rund 911 Millionen australische Dollar. Den jüngsten Schub lieferten die deutsche Staatsbank KfW und die australische Export Finance Australia. Beide unterzeichneten bindende Vereinbarungen über zusammen rund 230 Millionen australische Dollar.
Parallel dazu bereinigt Arafura seine Kapitalstruktur. Mehrere Tranchen von Performance Rights und Optionen sind ausgelaufen. Das Unternehmen verschlankt die Eigenkapitalbasis, bevor es in die finale Finanzierungsphase eintritt.
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Die Folge: Investoren werten staatlich besicherte Ankererinvestitionen zunehmend als echten Risikopuffer — kein Wunder, dass der Kurs reagiert hat.
Zeitplan bis zur Produktion
Die finale Investitionsentscheidung soll noch 2026 fallen. Läuft alles nach Plan, nimmt das Werk im Northern Territory zwischen 2028 und 2029 die Produktion auf. Die Kapazität: 4.440 Tonnen NdPr-Oxid pro Jahr. Das entspricht rund vier Prozent des globalen Angebots dieser Seltenerdmetalle.
Damit würde Arafura zu einem der wenigen westlich kontrollierten Produzenten in einem Markt, der bislang von China dominiert wird. Ob die finale Investitionsentscheidung tatsächlich noch in diesem Jahr fällt, hängt davon ab, wie schnell die verbleibenden Finanzierungsbausteine geschlossen werden.
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