Ares Capital sichert sich eine finanzielle Basis bis weit in das nächste Jahrzehnt. Der Spezialist für Direktkredite hat seine Kreditlinien massiv ausgeweitet und die Zinskosten gedrückt.
Günstigere Konditionen bis 2031
Das Volumen der revolvierenden Kreditfazilität steigt um rund 170 Millionen US-Dollar auf insgesamt 5,5 Milliarden US-Dollar. Die Laufzeit wurde im gleichen Schritt bis Mai 2031 verlängert. Das verschafft dem Unternehmen einen langfristigen Planungshorizont für seine operativen Geschäfte.
Besonders relevant für die Profitabilität ist der Wegfall des sogenannten SOFR Credit Spread Adjustment. Dadurch sinken die jährlichen Kreditkosten um 0,10 Prozentpunkte. Finanzvorstand Scott Lem wertet die neuen Konditionen als Beleg für die stabilen Beziehungen zu den Bankpartnern und die robuste Stellung an den Kreditmärkten.
Flexibilität durch Banken-Konsortium
Hinter der Finanzierung steht ein Konsortium aus 40 Banken. Neben JPMorgan und der Bank of America beteiligen sich unter anderem auch RBC, SMBC, Truist und Wells Fargo an der Bereitstellung des Kapitals. Eine integrierte Akkordeon-Option erlaubt es Ares Capital, das Kreditvolumen bei Bedarf um weitere 2,7 Milliarden US-Dollar zu erhöhen.
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Parallel dazu weitete der Ares Strategic Income Fund seine Kapazitäten um 850 Millionen auf rund 4,1 Milliarden US-Dollar aus. Auch hier wurde die Laufzeit bis Mai 2031 gestreckt, bei identischen Einsparungen bei den Zinskosten.
Die Aktie notiert aktuell bei 16,18 Euro. Während das Papier seit Jahresbeginn rund sieben Prozent an Wert verlor, signalisiert ein Relative-Stärke-Index von über 71 eine technisch überkaufte Marktlage.
Die langfristige Refinanzierung verschafft Ares Capital die nötige Flexibilität für das Portfolio-Management bis zum Ende der Dekade. Damit festigt das Unternehmen seine Position als Anbieter von Direktfinanzierungen in einem wettbewerbsintensiven Umfeld.
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