Arm Holdings bricht am Donnerstag nach oben aus. Das Papier kletterte im Tagesverlauf um 8,6 Prozent auf ein Rekordhoch von 240 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus damit auf beeindruckende 145 Prozent.
Der Chip-Designer profitiert massiv vom Ausbau der globalen KI-Infrastruktur. Im Geschäftsjahr 2026 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 20 Prozent auf 4,92 Milliarden Dollar. Allein das vierte Quartal steuerte 1,49 Milliarden Dollar zum Gesamtergebnis bei.
Die Nachfrage nach spezialisierten Prozessoren für Rechenzentren übersteigt derzeit das Angebot. Große Tech-Konzerne wie Alphabet, Meta und Amazon setzen verstärkt auf Arm-Architekturen für ihre KI-Server. Der Auftragsbestand für die kommenden zwei Geschäftsjahre hat bereits die Marke von zwei Milliarden Dollar überschritten.
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Engpässe in der Fertigung bremsen das Wachstum vorerst aus. Aktuell kann das Unternehmen nur etwa die Hälfte der eingegangenen Bestellungen bedienen. Um die Kapazitäten zu erweitern, arbeitet Arm mit TSMC und Meta an neuen Architekturen auf Basis der 3-Nanometer-Technologie.
Die Analysten reagieren gespalten auf die Bewertung. Bernstein startete die Abdeckung mit einem Kursziel von 300 Dollar, während TD Cowen sein Ziel auf 265 Dollar anhob. Im Gegensatz dazu bleibt Goldman Sachs skeptisch und warnt mit einem Kursziel von 150 Dollar vor einer Überbewertung.
Neben der Bewertung bleiben rechtliche Hürden bestehen. Eine laufende Untersuchung der US-Wettbewerbsbehörde FTC sowie der Rechtsstreit mit Qualcomm könnten die Stimmung belasten. Die Skalierung der 3-Nanometer-Produktion wird in den kommenden Monaten zum entscheidenden Faktor für die Erfüllung des Milliarden-Backlogs.
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