Arm: Rene Haas übernimmt SoftBank-Spitze

Rene Haas leitet künftig auch SoftBank Group International, um die KI-Hardware-Aktivitäten des Konzerns besser zu koordinieren. Die Arm-Aktie erreicht daraufhin ein neues Jahreshoch.

Arm Aktie
Kurz & knapp:
  • Strategische Doppelfunktion für KI-Vernetzung
  • Aktie markiert neues 52-Wochen-Hoch
  • Hohe Bewertung spaltet Analystenmeinungen
  • Nächste Quartalszahlen im Mai erwartet

Rene Haas soll das KI-Netzwerk von SoftBank enger knüpfen. Der Arm-Chef übernimmt zusätzlich die Leitung von SoftBank Group International (SBGI). Damit rückt der Chip-Designer noch stärker in das Zentrum der japanischen Konzernstrategie.

Strategische Bündelung der KI-Hardware

Haas behält seinen Posten bei Arm und seinen Sitz im SoftBank-Board. In seiner neuen Rolle koordiniert er künftig die internationalen Beteiligungen. Er soll die Abstimmung zwischen den Halbleiter- und KI-Firmen der Muttergesellschaft verbessern. Dazu gehören Unternehmen wie Graphcore und Ampere Computing.

SoftBank will so die Schlagkraft im Bereich KI-Hardware erhöhen. Das Ziel: Die 22 Millionen Entwickler im Arm-Ökosystem besser mit anderen Konzerntöchtern vernetzen.

Kursrallye führt zu Bewertungsfragen

Die Börse reagiert positiv auf die personelle Weichenstellung. Die Arm-Aktie stieg heute um rund acht Prozent auf 161 Euro. Damit markiert das Papier ein neues 52-Wochen-Hoch.

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Seit Jahresbeginn hat der Kurs bereits um über 64 Prozent zugelegt. Trotz der Kursrallye warnen einige Marktbeobachter vor der hohen Bewertung. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt aktuell bei 235. Entsprechend weit gehen die Meinungen der Analysten auseinander.

Mizuho nennt ein Kursziel von 230 US-Dollar. Goldman Sachs sieht den fairen Wert hingegen bei lediglich 125 US-Dollar. Morgan Stanley stuft die Aktie mit einem Ziel von 150 US-Dollar als „Equal Weight“ ein.

Im Mai veröffentlicht Arm die nächsten Quartalszahlen. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 0,50 US-Dollar. Parallel dazu beobachten Marktteilnehmer die jüngsten Anteilsverkäufe durch das Management. Rene Haas und weitere Insider nutzten zuletzt automatisierte Handelspläne für Veräußerungen.

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