Die Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz treibt die Halbleiterindustrie an ihr Limit. ASML-Chef Christophe Fouquet warnt vor einem anhaltenden Engpass bei der Chip-Produktion. Der Markt sei extrem angespannt. Investoren werten diese Kapazitätsnot als massives Kaufsignal für den Ausrüster.
Die Börse feiert die Aussichten mit neuen Rekorden. Am Freitag kletterte das Papier auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 1.401,60 Euro. Damit summiert sich das Kursplus seit Jahresbeginn auf fast 42 Prozent. ASML gilt am Markt längst als der klassische Schaufelverkäufer im globalen KI-Goldrausch.
Milliardenmarkt am Limit
Fouquet rechnet mit punktuellen Flaschenhälsen entlang der gesamten Lieferkette. Neben KI treiben auch Satellitentechnik und Robotik den Bedarf an Rechenleistung massiv nach oben. Bis zum Ende des Jahrzehnts könnte das Volumen des globalen Halbleitermarkt auf 1,5 Billionen US-Dollar anwachsen. Die Dimensionen des aktuellen Booms lassen sich laut dem Management kaum noch verlässlich prognostizieren.
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Diese Dynamik schlägt sich direkt in den Büchern der Niederländer nieder. Bereits im ersten Quartal erzielte der Konzern einen Nettoumsatz von 8,8 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge von 53 Prozent. Kunden ordern kurz- und mittelfristig deutlich mehr Anlagen als bisher erwartet. Entsprechend hob der Vorstand die Ziele für 2026 an.
In zwei Jahren soll der Jahresumsatz nun eine Spanne von bis zu 40 Milliarden Euro erreichen. Um diese Vorgaben zu erfüllen, fährt ASML die eigene Produktion hoch und steigert die Effizienz der bestehenden Systeme bei den Kunden.
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Geopolitik als Störfaktor
Ein reiner Selbstläufer ist das Wachstum indes nicht. Die ehrgeizigen Prognosen beinhalten explizit Puffer für mögliche Verschärfungen bei den Exportkontrollen. Geopolitische Spannungen bleiben die größte Variable im Geschäft mit den hochkomplexen Lithografie-Maschinen.
Der Fokus verlagert sich nun auf die operative Umsetzung. ASML muss beweisen, dass der Konzern die knappen Branchenkapazitäten in tatsächliche Auslieferungen ummünzen kann, ohne selbst an Produktionsgrenzen zu stoßen. Gelingt im laufenden zweiten Quartal der anvisierte Umsatzsprung auf bis zu neun Milliarden Euro, dürfte das die aktuelle Rekordjagd fundamental untermauern.
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