ASML: 79 Millionen für 63.000 Aktien

ASML kauft in der ersten Maiwoche eigene Aktien im Wert von 79 Millionen Euro zurück. Der Chipausrüster profitiert von seiner Monopolstellung und dem KI-Boom.

Asml Aktie
Kurz & knapp:
  • Rückkauf von 63.000 Aktien
  • 79 Millionen Euro investiert
  • Monopol bei EUV-Lithografie
  • KI-Boom treibt Nachfrage an

Die ASML-Aktie jagt von einem Hoch zum nächsten. Das Management stört dieser steile Anstieg offenbar nicht. Im Gegenteil. Der Chipausrüster kauft im großen Stil eigene Papiere vom Markt zurück.

In der ersten Maiwoche erwarb der Konzern knapp 63.000 Aktien. Dafür flossen rund 79 Millionen Euro. Das geht aus dem aktuellen Rückkaufbericht vom Montag hervor. Die Käufe sind Teil des laufenden Kapitalrückgabeprogramms.

Monopolstellung treibt das Geschäft

CEO Christophe Fouquet sieht das Unternehmen bestens positioniert. Das Monopol bei der extremen Ultraviolett-Lithografie sei sicher. Hohe technische Hürden und gigantische Kapitalanforderungen halten Konkurrenten auf Abstand. Parallel dazu treibt der Boom bei KI-Chips die Nachfrage an.

Die jüngsten Zahlen untermauern diese Stärke. Im ersten Quartal erwirtschaftete ASML einen Nettogewinn von 2,8 Milliarden Euro. Aktionäre profitierten erst am 5. Mai von der Schlussdividende. Das Unternehmen schüttete 2,70 Euro je Aktie aus.

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Aktie nahe am Jahreshoch

An der Börse honorieren Investoren diese Entwicklung. Seit Jahresbeginn kletterte der Kurs um gut 34 Prozent nach oben. Aktuell notiert das Papier bei rund 1.327 Euro. Damit bewegt sich die Aktie nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch.

Analysten trauen dem Chipausrüster weiteres Wachstum zu. Die Erste Group hob am Sonntag ihre Gewinnschätzungen für das laufende Jahr an. Die Experten erwarten eine deutlich verbesserte Profitabilität. Auch die Berenberg Bank rät weiterhin zum Kauf der Aktie.

Ein Selbstläufer ist das Geschäft keineswegs. Investoren blicken auf mögliche US-Exportbeschränkungen. Diese könnten die Wartung hochmoderner Anlagen in bestimmten Regionen erschweren. Neue Vorgaben aus Washington stellen das größte Risiko für die laufende Kursrally dar.

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Über Dieter Jaworski 3928 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

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Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

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