AST SpaceMobile wechselt nach einem herben Rückschlag den Partner. Mitte Juni sollen drei „BlueBird“-Satelliten mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX ins All starten. Der Schritt folgt auf den Verlust des Satelliten BlueBird 7, der im vergangenen Monat nach einem Start mit Blue Origin in einer zu niedrigen Umlaufbahn verglühte.
Aufholjagd im Erdorbit
Das Unternehmen verzichtet bei der kommenden Mission auf die Zusammenarbeit mit Blue Origin. Die Kosten für den verlorenen Satelliten deckt voraussichtlich eine Versicherung ab. Parallel dazu treibt der Anbieter für satellitengestütztes Breitband seine Expansion voran: 32 weitere Satelliten befinden sich bereits in der Endmontage.
Das Ziel bleibt ambitioniert. Bis Ende 2026 will AST SpaceMobile rund 45 Satelliten im Orbit positionieren. Langfristig plant das Management, durchschnittlich alle ein bis zwei Monate einen neuen Start durchzuführen.
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Regulatorischer Rückenwind und Partnerschaften
Die US-Fernmeldebehörde FCC erteilte bereits im Frühjahr die Genehmigung für den Betrieb von bis zu 248 Satelliten. Diese Erlaubnis ist die Basis für die Zusammenarbeit mit Schwergewichten wie AT&T und Verizon. Gemeinsam soll eine Mobilfunkabdeckung über das 700- und 800-MHz-Spektrum realisiert werden, die herkömmliche Smartphones direkt erreicht.
An der Börse sorgten die Pläne zuletzt für Bewegung. Die Aktie notiert aktuell bei 60,50 Euro, was einem Rückgang von rund 23 Prozent im Monatsvergleich entspricht. Indes schloss der Großinvestor Rakuten einen geplanten Aktienverkauf ab und hält nun einen Anteil von gut fünf Prozent.
Am Montag, den 11. Mai 2026, präsentiert das Management das Geschäfts-Update für das erste Quartal. Im Fokus stehen dann die konkreten finanziellen Auswirkungen der jüngsten Fehlstarts und der Zeitplan für den kommerziellen Netzstart.
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