Licht und Schatten liegen bei AST SpaceMobile in dieser Woche eng beieinander. Während ein technischer Fehlschlag im Orbit die Anleger zunächst verunsicherte, sorgt eine Entscheidung der US-Regulierungsbehörde FCC nun für neuen Schwung. Die Erlaubnis für ein landesweites Satelliten-Mobilfunknetz markiert den bisher wichtigsten Meilenstein der Unternehmensgeschichte.
Regulatorischer Durchbruch für Satelliten-Mobilfunk
Die Federal Communications Commission (FCC) hat dem Unternehmen die umfassende Lizenz für den Betrieb einer Konstellation von 248 Satelliten erteilt. Damit steht das rechtliche Fundament, um in den USA kommerzielle Dienste direkt auf herkömmliche Smartphones anzubieten. Es ist die erste Genehmigung dieser Art für ein großflächiges Direct-to-Device-Netzwerk unter Nutzung terrestrischer Frequenzen.
In Kooperation mit Schwergewichten wie AT&T und Verizon will AST SpaceMobile Funklöcher eliminieren. Die Lizenz erlaubt die Nutzung zellularer Frequenzen, ohne dass Nutzer ihre Hardware anpassen müssen. Parallel dazu genehmigte die Behörde die Nutzung spezifischer Frequenzen für Notfall-Telemetrie, trotz anfänglicher Bedenken aus der Amateurfunk-Community.
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Rückschlag im Orbit belastet kurzfristig
Der regulatorische Erfolg überlagert eine technische Panne vom vergangenen Sonntag. Der Satellit BlueBird 7 erreichte nach dem Start mit einer New-Glenn-Rakete von Blue Origin eine zu niedrige Umlaufbahn. Ein dauerhafter Betrieb ist in dieser Höhe nicht möglich, weshalb das Management den kontrollierten Absturz und das Verglühen in der Atmosphäre ankündigte.
Finanziell dürfte der Verlust glimpflich verlaufen, da der Satellit durch eine Versicherung abgedeckt ist. Dennoch reagierte der Markt volatil auf die Nachricht. Die Aktie notiert aktuell bei 71,20 Euro, was einem Tagesplus von knapp fünf Prozent entspricht. Auf Jahressicht bleibt das Papier mit einem Zuwachs von rund 280 Prozent einer der Top-Performer im Sektor, liegt aber deutlich unter dem Januar-Hoch von 102 Euro.
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Fahrplan für den kommerziellen Betrieb
Trotz des verlorenen Satelliten treibt das Unternehmen die Produktion in Texas und Maryland voran. Die Fertigung der Einheiten bis zur Nummer 32 läuft bereits, wobei die nächste Tranche im kommenden Monat versandbereit sein soll. Ziel bleibt eine Konstellation von etwa 60 Satelliten bis Ende 2026, um einen kontinuierlichen Dienst in den USA zu gewährleisten.
Für das Geschäftsjahr 2026 stellt der Vorstand einen Umsatz zwischen 150 und 200 Millionen US-Dollar in Aussicht. Der Fokus verschiebt sich damit vom reinen Infrastrukturaufbau hin zur margenstarken Dienstleistung.
Das nächste Geschäfts-Update im Mai 2026 wird zeigen, wie schnell AST SpaceMobile die Startfrequenz nach dem jüngsten Vorfall erhöhen kann. Dann folgen voraussichtlich Details zu den finanziellen Auswirkungen der FCC-Lizenz und möglichen Meilenstein-Zahlungen der kommerziellen Partner.
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