AST SpaceMobile kommt bei seinem Satellitennetz voran. Zwei BlueBird-Satelliten mit den Bezeichnungen 8 und 10 sind auf dem Weg nach Cape Canaveral, ein weiterer soll kurzfristig folgen. Der geplante Start Mitte Juni mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX macht aus der Wachstumsstory nun einen konkreten Umsetzungstest.
Die Aktie reagiert bereits. In Euro notiert sie am Mittwoch bei 76,30 Euro und liegt damit leicht über dem Vortagesschluss von 75,90 Euro. Auf Wochensicht steht ein Plus von 19,41 Prozent zu Buche.
Aus Vision wird Startplan
AST SpaceMobile will Mobilfunk-Breitband direkt aus dem All anbieten. Der entscheidende Punkt: Nutzer sollen normale, unveränderte Smartphones verwenden können. Damit zielt das Unternehmen auf Regionen, in denen klassische Mobilfunknetze Lücken haben oder wirtschaftlich schwer auszubauen sind.
Der nächste Start ist deshalb mehr als ein technischer Meilenstein. Er soll zeigen, ob AST den Übergang von einzelnen Demonstrationen zu einem regelmäßig wachsenden Netz schafft. CEO Abel Avellan hatte zuletzt das Ziel bekräftigt, bis Ende 2026 rund 45 Satelliten im Orbit zu haben. Dafür rechnet das Unternehmen mit Starts „etwa jeden Monat“ und setzt auf mehrere Startanbieter, darunter SpaceX.
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Gerade diese Taktung ist zentral. Satellitenprojekte scheitern selten an einer einzelnen Mission, sondern an Verzögerungen, Produktionsengpässen und Kapitalbedarf. Die Lieferung der BlueBird-Block-2-Satelliten nach Florida ist deshalb ein sichtbarer Fortschritt, aber noch kein Beweis für Skalierung im industriellen Tempo.
Partnernetz wird breiter
Operativ baut AST parallel dazu sein kommerzielles Umfeld aus. Neu hinzu kommt Telus in Kanada, neben bestehenden Vereinbarungen mit Bell Canada und Axian Telecom in Afrika. Bereits zuvor zählten unter anderem Vodacom, Orange und MTN zum Partnerkreis.
In den USA besitzt AST SpaceMobile eine Genehmigung der FCC für Supplemental Coverage from Space. Diese erlaubt kommerzielle SpaceMobile-Dienste im US-Markt und bezieht sich auf ein Netz mit bis zu 248 Satelliten. Für das Unternehmen ist das wichtig, weil regulatorische Freigaben bei Direktverbindungen zu Smartphones ein wesentlicher Engpass bleiben.
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Interessant ist auch die Positionierung gegenüber den großen US-Netzbetreibern. AST unterstützt das geplante Gemeinschaftsprojekt von AT&T, T-Mobile und Verizon, das mobile Konnektivität über satellitengestützte Direktverbindungen ausweiten soll. Wenn die Integration mit den Netzbetreibern gelingt, könnte das die Akzeptanz solcher Dienste deutlich beschleunigen.
Kurs spiegelt hohe Erwartungen
Der Aktienkurs zeigt, wie viel Hoffnung bereits eingepreist ist. In den vergangenen zwölf Monaten legte der Wert um 243,69 Prozent zu, liegt aber noch rund ein Viertel unter dem Jahreshoch von 102,00 Euro. Die hohe Schwankungsbreite bleibt damit Teil der Geschichte.
Der nächste konkrete Prüfpunkt ist der geplante Falcon-9-Start Mitte Juni. Gelingt er planmäßig, rückt das Monatsstart-Ziel stärker in den Blick. Verzögerungen würden dagegen sofort die Frage verschärfen, ob AST SpaceMobile sein Ausbauziel bis Ende 2026 halten kann.
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