Der britisch-schwedische Pharmakonzern hat mit der Übernahme von Modella AI einen spektakulären Schritt vollzogen. Es handelt sich um die erste Akquisition einer KI-Firma durch einen großen Pharmakonzern – ein Signal, das die gesamte Branche aufhorchen lässt.
Modella AI aus Boston bringt fortschrittliche KI-Modelle für biomedizinische Daten mit. Die Technologie kann Informationen aus unterschiedlichen Quellen wie Pathologie-Bildern und klinischen Daten kombinieren. Diese Fähigkeit soll nun direkt in die Onkologie-Forschung des Konzerns fließen, insbesondere in die quantitative Pathologie, die Entdeckung von Biomarkern und die Unterstützung klinischer Studien.
Die Übernahme erfolgte nicht aus heiterem Himmel. Bereits seit Sommer 2025 bestand eine Partnerschaft, die als Testlauf diente. Finanzielle Details zum Deal wurden nicht kommuniziert.
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Konkrete Vorteile für die Forschung
Die KI-Technologie ermöglicht eine schnellere und präzisere Analyse von Gewebeproben. Dadurch lassen sich Biomarker exakter identifizieren und zielgerichtete Therapien entwickeln. Ein weiterer Vorteil: Die Auswahl geeigneter Patienten für klinische Studien soll beschleunigt werden, was sowohl Erfolgsquoten als auch Effizienz steigern könnte.
An der Nasdaq zeigt sich die Aktie in blendender Verfassung. Mit einem Kursplus von 36 Prozent und einem Aufwärtstrend, der von zahlreichen Gap Ups geprägt ist, demonstriert das Papier Stärke. Nach dem Allzeithoch vom 13. Januar 2026 setzte der Titel zur 92,50-Dollar-Marke zurück, wo sich eine solide Unterstützung am 20-Tage-Durchschnitt formierte. Die Hammerkerze vom darauffolgenden Tag unterstreicht die bullische Tendenz.
Quartalszahlen rücken näher
Am 10. Februar 2026 stehen die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 an. Guggenheim erwartet Ergebnisse im Rahmen der Schätzungen und projiziert für 2025 ein hohes einstelliges Umsatzwachstum auf etwa 58,5 Milliarden Dollar. Beim Gewinn je Aktie rechnet die Investmentbank mit einem niedrigen zweistelligen Plus auf rund 9,15 Dollar.
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Für 2026 geht Guggenheim von einem mittleren einstelligen Umsatzwachstum aus, verglichen mit Analystenerwartungen von etwa 5,5 Prozent. Beim Gewinn soll es erneut ein niedriges zweistelliges Plus geben, während Schätzungen bei 10 bis 12 Prozent liegen. Das Rating Buy mit Kursziel 155 Pfund bleibt bestehen.
Die Marktkapitalisierung steht bei 293 Milliarden Dollar. Das durchschnittliche Handelsvolumen der letzten 20 Tage beträgt über 15 Millionen Dollar.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Pipeline-Kandidaten, die Patentabläufe für Imfinzi und Tagrisso kompensieren sollen. Positive Entwicklungen bei den oralen GLP-1-Kandidaten AZD5004, Amylin AZD6234, Wainua in ATTR-CM und ein erfolgreicher Start von Baxdrostat könnten das Portfolio im Herz-Kreislauf- und Stoffwechselbereich erheblich stärken.
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