Gute Nachrichten, schwache Kursentwicklung: Aurubis hat am Montag die Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt und die Jahresprognose nach oben geschraubt. Der Aktienkurs reagierte dennoch mit einem Minus von 3,1 Prozent auf 204,80 Euro. Dabei notiert das Papier nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 211,40 Euro, das erst am Donnerstag erreicht wurde.
Operatives Ergebnis zieht an
Im zweiten Quartal (Ende März) erzielte der Kupferkonzern ein operatives Ergebnis vor Steuern (EBT) von 121 Millionen Euro – ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Das operative EBITDA stieg parallel dazu von 164 auf 187 Millionen Euro.
Für die erste Jahreshälfte summiert sich das operative EBT auf 226 Millionen Euro, nahezu exakt das Vorjahresniveau (229 Millionen Euro). Das EBITDA legte leicht um rund drei Prozent auf 351 Millionen Euro zu. Einziger Wermutstropfen: Der Netto-Cashflow fiel mit 161 Millionen Euro niedriger aus als im Vorjahr (190 Millionen Euro). Grund sind laut Unternehmen höhere Lagerbestände infolge gestiegener Metallpreise.
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Prognose deutlich angehoben
Wegen der verbesserten Entwicklung und eines freundlicheren Marktumfelds hebt Aurubis die Jahresprognose an. Statt 375 bis 475 Millionen Euro erwartet der Vorstand nun ein operatives EBT zwischen 425 und 525 Millionen Euro. Auch die Zielspanne für die operative Kapitalrendite (ROCE) steigt von 9–11 auf 10–12 Prozent.
Milliardeninvestitionen in die Zukunft
Aurubis treibt derweil seine strategischen Projekte voran. Von einem Investitionsvolumen von rund 1,7 Milliarden Euro sind bereits knapp 90 Prozent gebunden. Ab dem Geschäftsjahr 2028/29 rechnet der Konzern mit jährlichen Zusatz-Erträgen von rund 260 Millionen Euro – allein aus diesen Initiativen.
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Ein zentrales Projekt ist das Complex Recycling Hamburg. Die neue Anlage ist nach erfolgreichem ersten Schmelzen im März in der Hochlaufphase. CEO Toralf Haag verwies auf die Zuverlässigkeit des Unternehmens auch unter schwierigen geopolitischen Bedingungen.
Der RSI liegt bei 43,6 Punkten – der Kurs hat damit einen Teil seiner jüngsten Rally von über 61 Prozent seit Jahresbeginn wieder abgegeben. Ob die angehobene Prognose den Abwärtsdruck stoppen kann, bleibt abzuwarten. Die nächsten Quartalszahlen im August werden zeigen, ob sich der positive Trend fortsetzt.
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