Aurubis Aktie: Prognose auf 425–525 Millionen angehoben

Aurubis Aktie

Aurubis liefert genau die Art von Quartal, die ein zyklischer Metallwert braucht: mehr Ergebnis trotz Gegenwind bei Löhnen und Abschreibungen. Der Hamburger Konzern traut sich für das laufende Geschäftsjahr nun deutlich mehr zu. Der Grund liegt weniger in einem einzelnen Sondereffekt als in mehreren Märkten, die gerade in die richtige Richtung laufen.

Metallpreise liefern Rückenwind

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Aurubis nun ein operatives Ergebnis vor Steuern von 425 bis 525 Millionen Euro. Die frühere Spanne lag bei 375 bis 475 Millionen Euro.

Im zweiten Quartal erreichte das operative EBT 121 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorquartal bedeutet das ein Plus von 15 Prozent.

Auch das operative EBITDA zog an. Es stieg von 164 auf 187 Millionen Euro.

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Die stärksten Impulse kamen von hohen Metallpreisen, vor allem bei Edelmetallen. Aurubis verdiente auch mehr mit Recyclingmaterialien. Die Erlöse aus Schwefelsäure lagen über Vorjahr, weil der Konzern höhere Mengen absetzte.

Das ist wichtig, weil nicht alle Faktoren halfen. Niedrigere Schmelz- und Raffinierlöhne belasteten das Ergebnis. Höhere planmäßige Abschreibungen aus strategischen Projekten kamen hinzu. Trotzdem überwogen die positiven Effekte klar.

Mehr Zuversicht bei der Rendite

Auch bei der operativen Kapitalrendite wird Aurubis optimistischer. Der ROCE soll nun 10 bis 12 Prozent erreichen.

Die vorherige Zielspanne lag einen Prozentpunkt tiefer. Die Eigenkapitalquote von 48,6 Prozent stützt die laufende Investitions- und Hochlaufphase.

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Damit sendet das Management ein klares Signal: Die großen Projekte drücken zwar über Abschreibungen auf das Ergebnis. Das Kerngeschäft fängt diesen Effekt aktuell aber auf. Gerade die Kombination aus Metallpreisen, Recycling und Schwefelsäure macht den Unterschied.

Aktie bleibt hoch bewertet

An der Börse fällt die Reaktion verhalten aus: Die Aktie notiert am Mittwoch bei 191,90 Euro und liegt 0,68 Prozent im Plus. Über sieben Tage steht dennoch ein Minus von 7,83 Prozent.

Das passt zum Bild. Der Markt hat bereits viel Optimismus eingepreist. Seit Jahresanfang beträgt das Plus 51,34 Prozent.

In der zweiten Geschäftshälfte zählt nun, ob die starken Metallpreise und die besseren Recycling-Erlöse stabil bleiben. Halten diese Treiber ihr Niveau, hat die neue Zielspanne Substanz. Drehen sie, rückt der Gegenwind bei Löhnen und Abschreibungen wieder stärker in den Vordergrund.

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