Analysten revidieren ihre Prognosen für AXT massiv nach oben – Grund ist die boomende Nachfrage nach Indiumphosphid-Substraten. Das Unternehmen profitiert vom Ausbau der KI-Infrastruktur und schneller Datenzentren.
Zacks Equity Research meldete, dass die EPS-Schätzungen für das laufende Quartal binnen 30 Tagen um 66,67 Prozent gestiegen sind. Negative Revisionen gab es keine. Für das Gesamtjahr 2026 kletterten die Schätzungen sogar um 90 Prozent. Northland Securities hob die Q2-Prognose auf 0,06 Dollar je Aktie an – zuvor hatte das Institut noch mit einem Verlust gerechnet. Für das gesamte Jahr 2026 erwarten die Analysten nun 0,22 Dollar je Aktie.
Starke Quartalszahlen mit Gewinnwende in Sicht
Die Zuversicht basiert auf soliden Q1-Zahlen. Der Umsatz stieg um 38 Prozent auf 26,9 Millionen Dollar und übertraf die Erwartungen. Allein mit Indiumphosphid-Substraten erlöste das Unternehmen 13,6 Millionen Dollar, getrieben von Datenzentren. Der Nettoverlust schrumpfte von 8,8 Millionen auf 1,6 Millionen Dollar. Die Non-GAAP-Bruttomarge verbesserte sich auf 29,9 Prozent.
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Für das zweite Quartal stellt AXT eine Trendwende in Aussicht: Erstmals soll das Unternehmen sowohl nach GAAP als auch nach Non-GAAP profitabel werden. Der prognostizierte Umsatz liegt bei rund 34 Millionen Dollar, angefeuert durch einen Rekord bei Indiumphosphid-Verkäufen von über 17 Millionen Dollar. Der Non-GAAP-Gewinn je Aktie soll zwischen 0,06 und 0,08 Dollar liegen. Der Auftragsbestand bei Indiumphosphid ist mit über 100 Millionen Dollar so hoch wie nie.
Kapazitäten werden verdoppelt
Die Nachfrage ist so groß, dass AXT massiv investiert. Das Unternehmen will seine Indiumphosphid-Kapazität bis Ende 2026 gegenüber dem vierten Quartal 2025 verdoppeln, 2027 soll eine weitere Verdopplung folgen. Geplant ist eine eigene Produktionsanlage.
Ermöglicht wird der Ausbau durch eine Kapitalerhöhung, die im April rund 632,5 Millionen Dollar einbrachte. Das Geld fließt in die Tochter Beijing Tongmei, in Forschung und Entwicklung – etwa für 6-Zoll-Indiumphosphid-Wafer – sowie in allgemeine Unternehmenszwecke. Die Substrate sind essenziell für optische Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung, ein Kernbaustein der KI-Infrastruktur und von 5G-Netzen.
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