AXT setzt alles auf eine Karte: Indiumphosphid. Der Spezialist für Halbleiter-Substrate will seine Produktionskapazitäten für diesen kritischen Werkstoff bis zum Jahresende verdoppeln. Anleger reagieren am Donnerstag mit Käufen, die Aktie legt um knapp acht Prozent zu.
Fokus auf KI-Photonik
Der Fokus auf Indiumphosphid (InP) ist eine Reaktion auf den KI-Boom. Während herkömmliche Silizium-Wafer bei Hochgeschwindigkeits-Anwendungen in Rechenzentren an ihre Grenzen stoßen, gilt InP als unverzichtbar für die optische Datenübertragung. Um die Nachfrage großer Technologiekonzerne zu bedienen, baut AXT derzeit bestehende Fertigungslinien für Galliumarsenid um.
Die Produktion findet jedoch in einem schwierigen regulatorischen Umfeld statt. Da die Fertigung über die chinesische Tochtergesellschaft Tongmei erfolgt, beeinflussen Exportgenehmigungen aus Peking immer wieder die Liefertermine. Diese politischen Rahmenbedingungen bleiben ein zentraler Faktor für die operative Planung.
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Kapitalerhöhung stützt Wachstumskurs
Frisches Kapital für die Expansion sicherte sich das Management jüngst über eine Aktienemission inklusive Mehrzuteilungsoption. Die Erlöse fließen primär in die Fertigungskapazitäten und die Forschung bei Beijing Tongmei Xtal Technology. An der Börse wird dieser Kurs honoriert: Mit einem Kurs von 65,00 Euro verzeichnet das Papier auf Sicht von 30 Tagen ein Plus von rund 32 Prozent.
In den kommenden Wochen rücken die operativen Details in den Vordergrund. Die anstehenden Ergebnisse für das erste Quartal werden Aufschluss darüber geben, wie effizient AXT den hohen Auftragsbestand abarbeitet. Marktbeobachter achten dabei besonders auf Fortschritte bei der Skalierung der InP-Wafer.
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