Der Spezialist für Peptide und Oligonukleotide setzt seinen Höhenflug fort. Mit einem Plus von knapp 1,8 Prozent kletterte die Bachem Aktie auf 78,50 CHF und nähert sich damit wieder dem 52-Wochen-Hoch von 82,66 CHF. Seit Jahresbeginn steht ein sattes Plus von über 30 Prozent zu Buche. Treiber ist eine ehrgeizige Wachstumsstory.
35 bis 45 Prozent mehr Umsatz
Das Management visiert für 2026 ein massives Umsatzplus an: 35 bis 45 Prozent in Lokalwährungen. Die EBITDA-Marge soll sich im unteren Dreißiger-Prozentbereich bewegen. Das sind ambitionierte Ziele – aber sie folgen auf ein starkes Vorjahr.
2025 steigerte Bachem den Umsatz bereits um 14,8 Prozent auf 695,1 Millionen CHF. Der Reingewinn legte um 23,7 Prozent auf 148,8 Millionen CHF zu. Dahinter stehen eine hohe Nachfrage nach patentgeschützten Wirkstoffen und spürbare Effizienzgewinne.
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Milliardeninvestment in die Produktion
Um das nächste Wachstumslevel zu erreichen, baut Bachem massiv aus. Das neue Produktionsgebäude „K“ in Bubendorf soll die Kapazitäten für großvolumige Wirkstoffmengen deutlich erhöhen. Die Finanzierung ist gesichert: Eine syndizierte Kreditfazilität über 500 Millionen CHF, angeführt von der UBS, läuft über fünf Jahre. Eine Aufstockung um weitere 150 Millionen CHF ist möglich. Damit bleibt der Kapitalmarktdruck vorerst außen vor.
Adipositas-Boom beflügelt die Nachfrage
Das Marktumfeld bleibt günstig. Peptid-basierte Wirkstoffe gegen Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas treiben die Nachfrage. Bachem profitiert als einer der führenden Zulieferer von einer vollen Auftragsbank und langfristigen Lieferverträgen.
Aktionäre kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Die Dividende wurde auf 0,90 CHF je Aktie erhöht. Analysten erwarten für 2026 einen Gewinn je Aktie von rund 2,41 CHF. Die nächsten konkreten Zahlen zum Geschäftsverlauf folgen im Juli mit dem Halbjahresbericht.
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