Ballard Power will die geplanten Investitionen in seine HPU-Flotte voraussichtlich über eine besicherte Finanzierung mit einem Beleihungsauslauf von mehr als 80% finanzieren. Das Unternehmen stellte diesen Ansatz am 22. Oktober beim Ballard Forum vor. Für die Flotte sind Investitionsausgaben zwischen 80 Millionen $ und 120 Millionen $ vorgesehen.
Investitionstempo bleibt flexibel
Nach Unternehmensangaben ist das Tempo der Investitionen optional. Ballard stellte den geplanten Kapitaleinsatz damit nicht als unveränderlichen Ausgabenplan dar, sondern behält sich beim Ausbau der Flotte Spielraum vor.
Beim selben Forum formulierte Ballard auch seine finanziellen Ziele für die kommenden Geschäftsjahre. Der Unternehmensumsatz soll über die nächsten beiden Geschäftsjahre mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 30% zulegen.
Für 2027 strebt Ballard eine Bruttomarge von mehr als 20% an. Bis 2028 soll sie über 25% liegen. Diese Werte sind Zielmarken des Unternehmens, keine bereits gemeldeten Ergebnisse.
Beim bereinigten EBITDA peilt Ballard bis Ende 2027 ein positives Ergebnis an. Auch für das gesamte Geschäftsjahr 2028 soll das bereinigte EBITDA positiv ausfallen.
Einsätze und nächster Berichtstermin
Über praktische Einsätze seiner Wasserstofftechnik berichtete Ballard gemeinsam mit der Tochtergesellschaft GeoPura am 21. Oktober. Die Unternehmen nannten Konzerte, Festivals und Golfveranstaltungen während des Jahres 2026. Dazu gehörten GeoPura-HPU2-Systeme beim Boomtown-Festival sowie die Stromversorgung der Edinburgh Summer Sessions und des Solheim Cup in den Niederlanden.
Die Aktie fiel am Freitag um 3,1%. Als nächster angekündigter Berichtstermin steht die Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des dritten Quartals 2026 an: Ballard hat sie für den 16. November 2026 um 8 Uhr pazifischer Zeit angesetzt.
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