Die britische Großbank Barclays wagt sich erstmals in das Geschäft mit Stablecoins. Am 7. Januar 2026 gab das Institut eine strategische Beteiligung am US-Clearing-Unternehmen Ubyx bekannt – ein bemerkenswerter Schritt für eine traditionelle Bank in den Krypto-Markt.
Ubyx ist auf die Abwicklung von Stablecoins und tokenisierten Einlagen spezialisiert. Das Unternehmen fungiert als Clearing-System, das verschiedene Emittenten mit empfangenden Institutionen verbindet. Ziel ist es, die Einlösung von digitalem Geld zum Nennwert über regulierte Kanäle zu ermöglichen – ein zentrales Problem in der fragmentierten Welt der Stablecoins.
Die Höhe der Investition und die genaue Beteiligungsquote hält Barclays unter Verschluss. Fest steht: Es ist die erste Investition der Bank in diesem Segment. Zuvor hatten bereits die Venture-Capital-Arme von Coinbase und Galaxy Digital Geld in Ubyx gesteckt.
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Ein reguliertes Ökosystem im Fokus
Ryan Hayward, Leiter für digitale Assets bei Barclays, betonte die Bedeutung von Interoperabilität: „Spezialtechnologie wird eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung von Konnektivität spielen, um regulierten Finanzinstituten eine nahtlose Interaktion zu ermöglichen.“ Die Bank setzt dabei bewusst auf Entwicklungen „innerhalb des regulatorischen Rahmens“ – ein wichtiges Signal in einem Markt, der oft mit rechtlichen Grauzonen kämpft.
Ubyx-Chef Tony McLaughlin formuliert die Vision deutlich: „Wir treten in eine Welt ein, in der jedes regulierte Unternehmen zusätzlich zu herkömmlichen Bankkonten auch digitale Geldbörsen anbietet.“ Die Beteiligung von Banken sei dabei unverzichtbar, um Vertrauen und Stabilität zu gewährleisten.
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Branchenweiter Trend oder Einzelfall?
Der Zeitpunkt des Einstiegs ist kein Zufall. Der Stablecoin-Markt hat sich massiv entwickelt – allein Tether bringt es auf 187 Milliarden Dollar Volumen. Die regulatorische Klarheit nimmt in mehreren Rechtsordnungen zu, und die Akzeptanz wächst über reine Krypto-Anwendungen hinaus.
Barclays steht nicht allein: Im Oktober 2024 schlossen sich zehn Großbanken, darunter Goldman Sachs und UBS, zusammen, um die gemeinsame Emission eines Stablecoins zu prüfen. Die Bank gehört dieser Gruppe an – das Investment in Ubyx könnte die praktische Umsetzung dieser Pläne beschleunigen.
Doch wie weit ist die Entwicklung wirklich? Viele Blockchain-Projekte der Banken stecken noch in frühen Phasen. Die Frage bleibt: Wird aus diesem Investment ein echtes Geschäftsmodell oder bleibt es bei einem strategischen Testballon? Der Markt wird genau beobachten, ob Barclays dem Vorstoß konkrete Produkte folgen lässt.
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