Die Barrick Gold Aktie erlebt eine spektakuläre Aufwärtsbewegung, angetrieben durch strategische Verkäufe und eine Welle von Kurszielerhöhungen. Der Titel befindet sich damit klar in einem positiven Aufwärtstrend.

Strategischer Verkauf zündet nächste Stufe

Barrick Gold hat den Verkauf seiner Hemlo Gold Mine in Ontario für insgesamt rund 1,09 Milliarden US-Dollar bestätigt. Käufer ist Carcetti Capital Corp. Diese Transaktion ist Kernbestandteil der Strategie, das Portfolio zu straffen.

Das Geschäft umfasst eine Sofortzahlung von 875 Millionen US-Dollar sowie 50 Millionen in Eigenkapital. Zusätzlich sind contingent payments von bis zu 165 Millionen US-Dollar an den künftigen Goldpreis geknüpft. Der Deal soll im vierten Quartal 2025 abgeschlossen werden. Die Erlöse dienen der Stärkung der Bilanz und sind Teil eines Plans, in diesem Jahr über 2 Milliarden Dollar durch Verkäufe zu generieren.

Analysten feuern die Rally an

Die strategischen Schritte lösten eine Lawine von Kurszielerhöhungen aus. Raymond James erhöhte sein Kursziel auf 30 US-Dollar und bekräftigte die „Outperform“-Einstufung. Diese Anpassung folgte unmittelbar auf die Verkaufansage.

Weitere Höhenflüge bei den Analysten:
* Cormark schraubte das Ziel von 35,00 auf 45,00 Kanadische Dollar hoch
* Nach dem Upgrade erreichte die Aktie ein neues 52-Wochen-Hoch von 41,32 C$
* BMO Capital Markets zog nach und erhöhte auf 37,00 C$

Diese massiven Revisionen spiegeln das wachsende Vertrauen in die strategische Ausrichtung des Unternehmens wider.

Rückenwind von den Rohstoffmärkten

Doch was treibt die positive Stimmung zusätzlich an? Die Rahmenbedingungen an den Rohstoffmärkten könnten kaum besser sein. Gold-Futures verzeichnen eine Erholung, begünstigt durch den jüngsten Zinssenkungsbeschluss der US-Notenbank.

Gleichzeitig explodieren die Kupferpreise. Höhere Spot-Nachfrage und ein sich verknappendes globales Angebot treiben die Futures deutlich nach oben. Dieser Boom kommt für Barrick Gold genau zum richtigen Zeitpunkt, da das Unternehmen seinen Fokus verstärkt auf Kupfer-Assets richtet. Die steigende Nachfrage nach dem Industriemetall entwickelt sich zum makroökonomischen Rückenwind.