Barrick Gold will seine nordamerikanischen Gold-Assets abspalten und als eigenständiges Unternehmen an die Börse bringen. Die Strategie: Investoren sollen künftig zwischen einem stabilen Goldproduzenten und einem wachstumsorientierten Kupfer-Player wählen können. Doch ein Streit mit dem Joint-Venture-Partner könnte die Pläne verzögern.
Neue Struktur: Gold hier, Kupfer dort
Die Abspaltung sieht vor, dass die nordamerikanischen Premium-Assets in eine neue Gesellschaft überführt werden – vorläufig „NewCo“ genannt. Dazu gehören die 61,5-Prozent-Beteiligung an Nevada Gold Mines (NGM), 60 Prozent der Pueblo-Viejo-Mine in der Dominikanischen Republik sowie das Fourmile-Projekt in Nevada. NewCo soll als risikoarmer Goldproduzent mit stabilen Erträgen positioniert werden.
Das verbleibende Mutterunternehmen Barrick konzentriert sich dann auf internationale Wachstumsprojekte – mit klarem Fokus auf Kupfer. Im Zentrum stehen die „Super Pit“-Erweiterung in Lumwana, Sambia, und das Großprojekt Reko Diq in Pakistan. Kupfer gilt als Schlüsselrohstoff für die Energiewende, und Barrick will hier massiv expandieren.
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Konflikt mit Newmont belastet Zeitplan
Der geplante Börsengang von NewCo steht allerdings unter Vorbehalt. Newmont, Partner im Nevada-Gold-Mines-Joint-Venture, hat Barrick im Februar 2026 offiziell wegen „Missmanagement“ und „Ressourcenabzug“ abgemahnt. Hintergrund sind rückläufige Produktionszahlen an NGM-Standorten Ende 2025. Newmont sieht darin einen Verstoß gegen die Vereinbarungen. Solange dieser Konflikt nicht gelöst ist, bleibt die Abspaltung blockiert.
Ausblick: Zwei Welten, ein Risiko
Barrick verfolgt mit der Aufspaltung eine klare Vision: NewCo als Cash-Cow für konservative Anleger, das Mutterhaus als Wachstumswette auf Kupfer. Die Umsetzung hängt nun davon ab, ob sich der Streit mit Newmont beilegen lässt – und ob die ambitionierten Kupferprojekte in Sambia und Pakistan wie geplant hochfahren.
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