Drei Jahrzehnte nach einer verheerenden Umweltkatastrophe auf den Philippinen zieht Barrick Mining einen Schlussstrich. Der Goldkonzern überweist 50 Millionen US-Dollar auf ein Treuhandkonto zur Sanierung der verlassenen Marcopper-Mine. Es ist die erste Hälfte eines gerichtlich gebilligten Vergleichs, der eine der größten Altlasten des Unternehmens befriedet.
Barrick hatte sich dieses Problem 2006 mit der Übernahme von Placer Dome eingekauft. Nun fließen die restlichen Gelder des 100-Millionen-Dollar-Pakets über die nächsten drei Jahre in Tranchen an die Provinz Marinduque. Damit endet ein jahrelanger Rechtsstreit um toxische Kontaminationen.
Geringere Produktion, hohe Kosten
Abseits der juristischen Aufarbeitung dämpft das Management die kurzfristigen Erwartungen. Für das laufende Jahr peilt Barrick eine Goldproduktion von bis zu 3,25 Millionen Unzen an. Damit bleibt das Ziel leicht unter dem Vorjahreswert. Geplante Wartungsarbeiten und der Hochlauf neuer Projekte bremsen den Ausstoß vorerst.
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Die Produktion dürfte sich ohnehin auf die zweite Jahreshälfte verlagern. Dann sollen Großprojekte wie die Goldrush-Mine in Nevada und Reko Diq in Pakistan stärkere Beiträge liefern. Die Kostenkalkulation des Managements basiert auf einem angenommenen Goldpreis von 4.500 US-Dollar. Dabei rechnet der Konzern mit All-in Sustaining Costs zwischen 1.760 und 1.950 US-Dollar je Unze.
Parallel dazu treibt das Unternehmen sein Kupfergeschäft voran und erwartet hier eine Jahresproduktion von rund 200.000 Tonnen. Rückenwind gibt es derweil aus Afrika. Ein Berufungsgericht in Ontario wies kürzlich eine Klage gegen die tansanische North-Mara-Mine ab, was dem Konzern dort rechtliche Planungssicherheit verschafft.
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Börsengang und Dividendenfokus
Trotz der verhaltenen Produktionsziele halten Analysten an ihren Kaufempfehlungen fest. Die aufgerufenen Kursziele an der Börse in Toronto reichen bis 95 Kanadische Dollar. Ein starker Treiber für das Interesse von Privatanlegern ist die neue Dividendenpolitik. Barrick plant, künftig die Hälfte des frei verfügbaren Cashflows an die Aktionäre auszuschütten.
Vor den Quartalszahlen am 11. Mai steht zunächst die virtuelle Hauptversammlung auf der Agenda. Am 8. Mai stellt sich das Management den Fragen der Investoren. Langfristig richtet sich der Fokus auf das Jahresende. Dann strebt Barrick den Börsengang einer neuen Gesellschaft an, die Joint-Venture-Anteile in Nordamerika bündelt, um stille Reserven im Portfolio zu heben.
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