Barrick Mining Aktie: Lumwana-Ausbau auf 50 Millionen Tonnen

Barrick Gold verzeichnet Umsatz- und Gewinnsprung im ersten Quartal, leidet jedoch unter rückläufiger Produktion und Verkaufszahlen.

Barrick Mining Aktie
Kurz & knapp:
  • Umsatz und EBITDA deutlich gesteigert
  • Produktion und Verkäufe rückläufig
  • Kupferprojekt Lumwana als Wachstumstreiber
  • Aktie unter 52-Wochen-Hoch notiert

Barrick Mining hat zuletzt unter Druck gestanden. Die Aktie verlor in einer Woche 13,3 Prozent und liegt seit drei Monaten knapp 6 Prozent im Minus. Der jüngste Quartalsbericht liefert zwar starke Kennzahlen, macht die Lage aber nicht eindeutig besser.

Starke Zahlen, schwächere Dynamik

Im ersten Quartal 2026 steigerte der Goldkonzern den Umsatz auf 5,22 Milliarden US-Dollar. Das EBITDA kletterte auf 2,76 Milliarden US-Dollar und lag damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Auch der freie Cashflow legte zu.

Der Markt schaut trotzdem auf einen anderen Punkt. Produktion und Verkäufe gingen im Quartalsvergleich zurück. Das fiel umso stärker auf, weil der Goldpreis im Umfeld höher war. Genau diese schwächere operative Dynamik bremst die Aktie.

An der Börse spiegelt sich das bereits wider. In Toronto schloss das Papier bei 55,82 CAD. Damit liegt es 22,3 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch, aber noch rund 3,8 Prozent über der 200-Tage-Linie.

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Lumwana bleibt der Schlüssel

Ein zentraler Baustein der mittelfristigen Story ist das Kupferprojekt Lumwana in Sambia. Barrick treibt dort den Ausbau zum sogenannten Super Pit voran. Die geplante Verarbeitungskapazität soll auf 50 Millionen Tonnen im Jahr steigen.

Damit will der Konzern die jährliche Kupferproduktion auf 240.000 Tonnen verdoppeln. Im ersten Quartal kamen bereits 49.000 Tonnen zusammen, ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings lagen die All-in Sustaining Costs bei 3,67 US-Dollar je Pfund. Das liegt im oberen Bereich der Jahresprognose von 3,45 bis 3,75 US-Dollar.

Der Zeitplan bleibt ambitioniert. Die erste Produktion aus der erweiterten Anlage ist für das Ende des ersten Quartals 2028 vorgesehen. Für Barrick ist das mehr als ein Bauprojekt. Es ist ein Lackmustest dafür, ob der Konzern Wachstum und Kostenkontrolle zugleich hinbekommt.

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Bewertung schwankt stark

Bei der Bewertung gehen die Meinungen weit auseinander. Ein DCF-Modell kommt auf einen fairen Wert von 55,64 US-Dollar und sieht die Aktie damit als unterbewertet an. Eine andere, stärker erzählerische Schätzung landet bei 20,44 US-Dollar.

Hinzu kommen externe Risiken. Dazu zählen geopolitische Spannungen, strengere Umweltauflagen und mögliche Verzögerungen bei Projekten wie Reko Diq. Barrick setzt parallel dazu weiter auf Kapitalrückflüsse. Die Dividende liegt bei 0,175 US-Dollar je Aktie, dazu läuft ein Rückkaufprogramm über 3 Milliarden US-Dollar.

Für den weiteren Verlauf zählen nun vor allem zwei Punkte: eine stabilere Produktion im laufenden Quartal und Fortschritte bei Lumwana. Bleibt die operative Entwicklung schwach, dürften die starken Umsatz- und Gewinnzahlen vom ersten Quartal schnell an Wirkung verlieren.

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