Barrick Mining Aktie: Neue Gewinnpotenziale!

Barrick Gold bereitet mit neuen Top-Posten die Abspaltung seiner Nordamerika-Assets vor. Der geplante Börsengang von 'NewCo' soll bis Ende 2026 erfolgen, gestützt auf starke Quartalszahlen und eine neue Dividendenpolitik.

Barrick Mining Aktie
Kurz & knapp:
  • Zwei neue Top-Manager für Recht und Politik
  • IPO der Nordamerika-Assets bis Ende 2026 geplant
  • Starke Quartalszahlen mit Rekord-Cashflow
  • Neue Dividendenpolitik mit höherer Ausschüttung

Barrick baut die Führungsspitze aus – und das passt auffällig gut zum größten strategischen Projekt, das der Konzern für seine Nordamerika-Sparte vorbereitet. Mit zwei neuen Top-Posten stärkt das Unternehmen vor allem Recht, Regulierung und politische Beziehungen. Genau dort wird es bei der geplanten Abspaltung ankommen.

Neue Spitzenposten vor „NewCo“

Heute teilte Barrick zwei Ernennungen auf Senior-Ebene mit: James J. McGuire wird Chief Legal and Policy Officer, Woo Lee übernimmt als Chief Global Affairs Officer. Beide berichten direkt an CEO Mark Hill und ziehen in das Executive Committee ein.

McGuire bringt laut Unternehmen mehr als 30 Jahre Erfahrung aus der Rechtsberatung großer Konzerne und Finanzinstitute mit. Er verantwortet künftig die Bereiche Recht, Compliance, Regulierung und Public Policy. Parallel wechselt Poupak Bahamin in die Rolle als General Counsel und Chief Compliance Officer und bleibt ebenfalls im Executive Committee.

Die Personalien fallen in eine Phase, in der Barrick die Weichen für ein separates Börsenvehikel stellt. Bereits Anfang des Monats autorisierte der Vorstand die Vorbereitungen für einen Börsengang der nordamerikanischen Gold-Assets, intern „NewCo“ genannt. Mehr juristische und politische Expertise passt zu den Anforderungen, ein eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen über mehrere Rechtsräume hinweg herauszulösen.

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NewCo: Assets und Zeitplan

„NewCo“ soll laut den Angaben aus der Q4-Mitteilung 2025 die wichtigsten Nordamerika- und Karibik-Assets bündeln. Genannt wurden:

  • die 61,5% Mehrheitsbeteiligung an Nevada Gold Mines (weltweit größter Goldförderkomplex)
  • die Pueblo-Viejo-Mine in der Dominikanischen Republik
  • die Fourmile-Entdeckung in Nevada, wo sich die ausgewiesenen Goldressourcen zum zweiten Jahr in Folge erhöhten – auf 2,6 Mio. Unzen (indicated) und 13 Mio. Unzen (inferred)

Im Earnings-Call Anfang des Monats sagte das Management, dass beim Börsengang voraussichtlich 10–15% von NewCo als Minderheitsanteil platziert werden sollen. Als Ziel nannte Barrick ein Listing gegen Ende 2026. Was steckt hinter dem Timing? Die aktuellen Ergebnisse liefern dem Konzern eine sichtbare finanzielle Basis für den Umbau.

Starke Zahlen – aber vorsichtiger Ausblick

Barrick meldete für das vierte Quartal 2025 Rekordwerte: Der operative Cashflow lag bei 2,73 Mrd. US-Dollar (+13% gegenüber dem Vorquartal), der Free Cashflow bei 1,62 Mrd. US-Dollar (+9%). Der Umsatz betrug 6,00 Mrd. US-Dollar. Beim Gewinn je Aktie stieg der Wert auf 1,43 US-Dollar (+88% gegenüber Q3), bereinigt lagen es 1,04 US-Dollar und damit über der im Text genannten Konsensschätzung von 0,85 US-Dollar je Aktie.

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Für das Gesamtjahr 2025 erreichte die Goldproduktion 3,26 Mio. Unzen im Rahmen der Prognose. Kupfer setzte mit 220.000 Tonnen einen Rekord.

Auch bei der Ausschüttung drehte Barrick auf: Für Q4 kündigte der Konzern eine Quartalsdividende von 0,42 US-Dollar je Aktie an (zahlbar am 16. März, Stichtag 27. Februar). Zusätzlich stellte Barrick eine neue Dividendenpolitik vor: Ziel ist eine Gesamtausschüttung von 50% des zurechenbaren Free Cashflows, inklusive einer 40% höheren Basisdividende von 0,175 US-Dollar je Quartal plus einer leistungsabhängigen Jahresend-Komponente. 2025 kaufte Barrick zudem Aktien im Volumen von 1,50 Mrd. US-Dollar zurück (rund 3,0% der ausstehenden Aktien).

Trotz der starken Q4-Daten fällt der Blick nach vorn nüchterner aus. Für 2026 erwartet Barrick eine Goldproduktion von 2,90–3,25 Mio. Unzen sowie eine Kupferproduktion von 190.000–220.000 Tonnen. Das etwas niedrigere Gold-Band begründet das Unternehmen mit geplanter Wartung, der Minenabfolge sowie den 2025 erfolgten Verkäufen der Hemlo- und Tongon-Assets.

Bis Ende 2026 soll der geplante NewCo-Börsengang stehen; davor liegen mit dem 27. Februar (Stichtag für die Q4-Dividende) und der weiteren organisatorischen Ausgestaltung des Spin-offs die nächsten konkreten Etappen, an denen sich das Tempo des Umbaus messen lässt.

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