Barrick Mining strukturiert sich gerade grundlegend um — und das zu einem Zeitpunkt, an dem der Goldpreis Rückenwind liefert. Der Konzern plant, seine nordamerikanischen Topassets in eine eigene börsennotierte Gesellschaft auszugliedern. Das IPO soll noch vor Jahresende 2026 abgeschlossen sein.
Fourmile: Das Herzstück der neuen Struktur
Das Fourmile-Projekt in Nevada ist der Kern dieser Strategie. Die jüngste Ressourcenaktualisierung zeigt, wie wertvoll das Asset ist. Angezeigte Ressourcen liegen bei 2,6 Millionen Unzen mit einem Gehalt von 17,59 Gramm pro Tonne. Die abgeleiteten Ressourcen springen auf 13 Millionen Unzen bei 16,9 g/t.
Solche Gehalte sind außergewöhnlich. Hochgradige Lagerstätten senken die Förderkosten je Unze deutlich — ein direkter Hebel auf die Marge. Fourmile soll gemeinsam mit dem Nevada Joint Venture und der Pueblo-Viejo-Mine in der Dominikanischen Republik in das neue Börsenvehikel eingebracht werden.
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Das Ziel: den sogenannten Konglomeratsabschlag beseitigen. Bisher bewertete der Markt Barricks Premiumassets schlechter, weil sie im Gesamtkonzern verschwanden. Eine fokussierte Einheit soll das ändern.
Rückzug aus Risikoregionen
Parallel dazu zieht sich Barrick aus schwierigem Terrain zurück. Das Reko-Diq-Projekt in Pakistan verliert an Fahrt — Sicherheitsbedenken bremsen die Entwicklung. In Peru sorgen die jüngsten Wahlergebnisse für Unsicherheit im Bergbausektor.
Barrick reagiert darauf mit Konzentration auf stabile Jurisdiktionen. Das ist kein Zufall: Die neue Struktur unter CEO Mark Hill setzt bewusst auf politisch berechenbares Umfeld. Hill übernahm die Führung Anfang 2026 und verantwortet jetzt die Umsetzung des Umbaus.
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Die Bilanz gibt Spielraum. Barrick hält eine Nettocashposition von rund zwei Milliarden US-Dollar. Das erlaubt es, Expansionsprojekte aus eigener Kraft zu finanzieren.
Was die Q1-Zahlen zeigen müssen
Am 11. Mai legt Barrick seine Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vor. Zwei Punkte stehen dabei besonders im Blickfeld: der Fortschritt bei der Anlagenoptimierung in Pueblo Viejo und die Produktionsprognose für den Rest des Jahres.
Die Bewertung erscheint moderat. Das KGV liegt bei 14,86x, das EV/EBITDA zwischen 8,8x und 9,6x. Ob der Markt diese Kennzahlen nach dem IPO neu einpreist, hängt davon ab, wie überzeugend Barrick die Trennung der Portfolios kommuniziert — und ob Fourmile die hohen Erwartungen mit konkreten Produktionszahlen untermauert.
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