Während der Chemiekonzern BASF seinen milliardenschweren Umbau vorantreibt, kauft er parallel weiter kräftig eigene Aktien zurück. Fast 27 Millionen Stück hat der Konzern seit November 2025 eingesammelt. Der Aktienkurs fiel am Mittwoch um 1,89 Prozent auf 50,35 Euro – trotz eines Jahresplus von 12,5 Prozent.
Programm läuft planmäßig
Allein in der Woche bis zum 22. Mai 2026 erwarb BASF 1,57 Millionen Aktien. Das ist der vorletzte Schritt vor dem großen Ziel: Bis Ende Juni soll der erste Rückkauf-Meilenstein von 1,5 Milliarden Euro erreicht sein. Langfristig plant der Konzern, bis 2028 insgesamt vier Milliarden Euro in Aktienrückkäufe zu stecken. Hinzu kommen Dividenden. Zusammen ergibt das eine Kapitalrückführung von rund zwölf Milliarden Euro.
Die zurückgekauften Aktien werden eingezogen. Das verknappt das Angebot und stützt den Kurs technisch – zumindest solange das Programm läuft.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BASF?
Restrukturierung als Treiber
Parallel zum Rückkauf treibt BASF die Neuausrichtung voran. Das Programm „CoreShift“ soll die jährlichen Fixkosten um 2,3 Milliarden Euro drücken. Dafür werden Stellen gestrichen und Prozesse gestrafft. Die Mittel für die Rückkäufe kommen aus Portfoliomaßnahmen: BASF verkauft die Coatings-Sparte an Carlyle und behält 40 Prozent. Der Abschluss wird im zweiten Quartal 2026 erwartet. Für die Agrarsparte ist ein Börsengang in Frankfurt für 2027 geplant.
Branchenwind bleibt rau
Der Chemiesektor leidet weiter unter hohen Energiepreisen und schwankender Nachfrage. BASF hält trotzdem an der Jahresprognose fest: Ein EBITDA zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro. Im ersten Quartal 2026 stieg der Gewinn je Aktie von 0,91 auf 1,06 Euro.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BASF?
Der RSI liegt mit 78,7 im überkauften Bereich. Der Kurs notiert jedoch noch acht Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt – ein Zeichen für intakte mittelfristige Tendenz.
Das nächste Etappenziel
Bis Ende Juni müssen die letzten Aktien für den ersten Rückkauf-Tranche erworben sein. Ob der Coatings-Verkauf bis dahin abgeschlossen ist, bleibt offen. Der Deal benötigt noch regulatorische Genehmigungen. Gelingt der Abschluss, wäre BASF für den nächsten Schritt gut gewappnet.
BASF-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BASF-Analyse vom 27. Mai liefert die Antwort:
Die neusten BASF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BASF-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BASF: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


