BASF ordnet sich neu. Der Chemiekonzern legt mit „Winning Ways“ den Fokus stärker auf seine Kerngeschäfte und koppelt das an ein neues Sparprogramm. Der Hebel soll vor allem bei den Kosten liegen. Das macht den Schritt für Anleger relevant.
Kernsegmente rücken in den Mittelpunkt
Im Zentrum stehen die Bereiche Chemicals, Materials, Industrial Solutions sowie Nutrition & Care. Zusammen kommen sie auf rund 40 Milliarden Euro Umsatz. BASF will dort die Wettbewerbsfähigkeit verbessern und Synergien besser nutzen.
Dafür hat der Konzern ein „Core Transformation Office“ geschaffen. Es berichtet direkt an Vorstandschef Markus Kamieth. Julia Raquet leitet die Einheit als President. Das neue Programm trägt den Namen „CoreShift“ und soll die Transformation konzernweit steuern.
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20 Prozent weniger Fixkosten
Der eigentliche Kern der Nachricht liegt bei den Einsparungen. BASF will die zahlungswirksamen Fixkosten im Kerngeschäft bis 2029 um bis zu 20 Prozent senken. Maßstab ist das Geschäftsjahr 2024.
Das ist ambitioniert, aber nicht überraschend. Der Konzern reagiert damit auf ein Umfeld, in dem Wachstum allein nicht reicht. Wer in der Chemie wieder mehr Ertrag will, muss die Kostenbasis deutlich straffen.
Agricultural Solutions bleibt draußen
Wichtig ist auch, was nicht dazugehört. Agricultural Solutions bleibt als eigenständig operierendes Geschäft organisiert. Das Segment zählt damit nicht zu den vier neu definierten Kerngeschäften.
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Für BASF ist das eine klare Abgrenzung. Der Konzern bündelt die Bereiche mit dem größten strategischen Gewicht enger zusammen und lässt das Agrargeschäft separat laufen.
Aktie hält sich knapp über dem Trend
An der Börse kam die Nachricht nicht mit Euphorie an. Die BASF Aktie schloss am Freitag bei 51,58 Euro und verlor 1,00 Prozent. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Minus von 3,61 Prozent.
Der Kurs liegt aber weiter klar über dem 200-Tage-Durchschnitt von 46,56 Euro. Der RSI von 89,5 zeigt allerdings ein überhitztes Bild. Jetzt kommt es darauf an, ob die neue Strukturierung schnell in spürbare Effekte mündet. Die nächsten Quartale werden zeigen, ob „CoreShift“ mehr ist als ein weiteres Umbauprogramm.
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