Am vergangenen Mittwoch eröffnete BASF in Ludwigshafen die weltweit erste industrielle Produktionsanlage für 3D-gedruckte Katalysatoren — ein Schritt, der zeigt, dass der Konzern seine Technologieoffensive trotz schwierigem Marktumfeld konsequent vorantreibt.
Was die X3D-Technologie leistet
Das Herzstück der Anlage ist die hauseigene X3D-Technologie. Katalysatoren lassen sich damit in Geometrien fertigen, die herkömmliche Verfahren nicht ermöglichen: offene Strukturen mit hoher mechanischer Stabilität, die den Druckabfall in Reaktoren deutlich senken und gleichzeitig die katalytisch aktive Oberfläche vergrößern. Das Ergebnis für Kunden: höhere Reaktorleistung, bessere Produktqualität und geringerer Energieverbrauch.
Kein Laborexperiment, sondern erprobt. Das chinesische Feinchemieunternehmen An Hui Jintung befüllte 2025 seine Anlage mit BASF-Schwefelsäurekatalysatoren vom Typ O4-115 X3D — die Produktion erreichte Rekordwerte. Mit der neuen Anlage in Ludwigshafen will BASF die Technologie nun breiter verfügbar machen und Markteinführungszeiten verkürzen. Zum 1. April übernimmt Yaqian Liu die Leitung des Katalysatorgeschäfts von Detlef Ruff.
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Rückkauf und Kostenziele im Plan
Parallel zur technologischen Meldung veröffentlichte BASF heute seinen regulären Fortschrittsbericht zum Aktienrückkaufprogramm. In der vergangenen Woche erwarb der Konzern 15.000 eigene Aktien; seit Programmstart im November 2025 summiert sich der Rückkauf auf knapp 18,5 Millionen Aktien. Das laufende Programm hat ein Volumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro und ist Teil eines größeren Rahmens von mindestens 4 Milliarden Euro bis Ende 2028.
Beim Sparprogramm liegt BASF ebenfalls vor der ursprünglichen Planung: Bis Ende 2025 wurden bereits jährliche Kosteneinsparungen von rund 1,7 Milliarden Euro erreicht — 100 Millionen Euro mehr als ursprünglich angepeilt. Bis Ende 2026 sollen es 2,3 Milliarden Euro sein.
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Trotzdem bleibt die Stimmung gegenüber der Aktie verhalten. Die EBITDA-Prognose für 2026 von 6,2 bis 7,0 Milliarden Euro enttäuschte zuletzt, weil die Obergrenze unter dem Analystenkonsens von 7,02 Milliarden Euro lag. Ein schwächerer US-Dollar belastet zusätzlich — BASF signalisierte einen möglichen Währungsgegenwind von 200 Millionen Euro allein im ersten Quartal. Die Aktie notiert aktuell bei 47,09 Euro, rund neun Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch.
Klarheit über die Wirksamkeit der Sparmaßnahmen und die Dividende für 2025 dürfte die Hauptversammlung am 30. April in Mannheim bringen. BASF hat eine Ausschüttung von 2,25 Euro je Aktie vorgeschlagen.
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