BASF Aktie: EU genehmigt Carlyle-Deal kartellrechtlich

BASF erhält EU-Kartellfreigabe für Verkauf der Coatings-Sparte an Carlyle und stärkt damit das laufende Aktienrückkaufprogramm.

BASF Aktie
Kurz & knapp:
  • EU-Kommission stimmt Coatings-Verkauf zu
  • Carlyle muss Polysulfid-Sparte abstoßen
  • BASF bestätigt Prognose für 2026
  • Aktienkurs bleibt unter April-Hoch

Die EU-Kommission hat grünes Licht gegeben. Der geplante Verkauf der BASF-Coatings-Sparte an den Finanzinvestor Carlyle ist kartellrechtlich genehmigt — und damit fällt eine wichtige Hürde für das laufende Aktienrückkaufprogramm des Ludwigshafener Chemiekonzerns.

Auflagen aus Brüssel

Die Genehmigung kommt nicht ohne Bedingung. Carlyle muss das weltweite Polysulfid-Geschäft von Nouryon veräußern — konkret den Standort im thüringischen Greiz. Polysulfide sind Schlüsselkomponenten für Dichtstoffe in der Luft- und Raumfahrt. Ein unabhängiger Treuhänder überwacht die Umsetzung.

Für BASF schafft die Freigabe Planungssicherheit. Die Erlöse aus dem Verkauf sollen das Aktienrückkaufprogramm finanzieren, das Ende 2025 startete. Seit dem Start hat BASF bereits rund 27,8 Millionen eigene Aktien zurückgekauft.

Prognose für 2026 bestätigt

Der Konzern hält an seinen Zielen für das laufende Jahr fest. Das EBITDA vor Sondereinflüssen soll zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro liegen. Den freien Cashflow erwartet BASF zwischen 1,5 und 2,3 Milliarden Euro.

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Parallel zum Spartenverkauf gibt es personelle Veränderungen. Steve Arndt, zuvor bei Axalta, übernimmt die Position des SVP Global Automotive Refinish Coatings und ersetzt Chris Titmarsh.

Kurs mit Luft nach oben

Die Aktie schloss am Donnerstag bei 50,61 Euro. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von rund 13 Prozent zu Buche — der Titel liegt aber noch gut acht Prozent unter dem April-Hoch von 55,05 Euro.

Den finalen Abschluss der Transaktion hat BASF noch nicht kommuniziert. Erst dann fließen die Verkaufserlöse tatsächlich — und entscheidet sich, ob der Cashflow am oberen Ende der Prognosespanne landet.

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Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.