BASF-Aktie: Schwache Prognose!

Der DAX-Konzern verzeichnet trotz erfolgreicher Patentanmeldungen und Milliardeneinnahmen aus Innovationsprodukten eine besorgniserregende Kursschwäche

BASF Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Deutlicher Kursrückgang am Freitag
  • Technische Analyse zeigt kritische Phase
  • 1.100 Patentanmeldungen in fünf Jahren
  • Innovationsprodukte mit 11 Milliarden Umsatz

Am Freitag war es für den Dax-Titel BASF deutlich nach unten gegangen. Insgesamt allerdings ist die Aktie inzwischen auch aus kurzfristiger Trader-Sicht in schwachem Zustand. Die Aktie wird in den kommenden Tagen auf den Prüfstand kommen.

  • Eine gute Nachricht gab es: Zuletzt berichtete die BASF über die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im vergangenen Jahr. Die sollen in den vergangenen fünf Jahren immerhin über 1.100 Patentanmeldungen gebracht haben. 11 Mrd. Euro seien mit solchen Produkten erwirtschaftet worden. Es sieht nicht so aus, als sei die BASF im Ruhemodus unterwegs.

BASF: Insgesamt akzeptabel, aktuell nicht gut

Im Jahr 2025 ging es anfangs gut los. Die anfängliche Hoffnung auf ein Ende des Ukraine-Krieges ist nun aber offenbar reduziert. Es war die Erwartung verbunden, im Osten wieder bessere Geschäfte machen zu können, insbesondere wenn die Sanktionen gegen Russland aufgehoben würden. Auch die Hoffnung auf niedrigere Gaspreise war groß.

Dabei nähren Donald Trumps angekündigte Bemühungen um Gespräche mit Putin Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung, doch selbst im Falle eines Waffenstillstands dürfte die Rückkehr zu günstigen Energiepreisen Zeit benötigen. Die zwischenzeitlich aufgekommene Hoffnung auf billiges Gas erweist sich zunehmend als kurzfristige Illusion.

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Der energieintensive Produktionsstandort Deutschland bleibt für BASF eine Herausforderung. Auch bei einer Entspannung im Ukrainekonflikt würde es Jahre dauern, bis der Konzern seine Produktionskapazitäten in Deutschland wieder effizient hochfahren könnte – ein Umstand, den Anleger nun offenbar realistischer bewerten.

Auch Analysten wie die JPMorgan reduzieren nun die Kursziele. Hier ging es auf 45 Euro nach unten: Underweight. Noch ist die Aktie in einem formalen leichten Aufwärtstrend. Besonders gut sieht es dazu jedoch nicht aus.

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Über Dr. Bernd Heim 45 Artikel

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Dr. Heims Börsenkarriere begann bereits 1985 während seines Studiums mit dem Kauf seiner ersten Aktie. Den Börsencrash von 1987 betrachtete er trotz begrenzter finanzieller Möglichkeiten als Kaufgelegenheit – eine Einstellung, die ihn bis heute charakterisiert. Während er beruflich als Marketingleiter in einem Unternehmen für Anlegerberatung tätig war, vertiefte er seine Leidenschaft für den Kapitalmarkt und promovierte parallel in Neuerer deutscher Geschichte.


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In den 1990er-Jahren entwickelte Dr. Heim seinen eigenen Investmentansatz. Statt Markttrends zu folgen, konzentrierte er sich auf übersehene Alternativen: 1998 investierte er in asiatische Unternehmen, während der Internetaktien-Boom begann, 1999 in russische Ölproduzenten und 2000 in Goldförderunternehmen – ein Sektor, der bis heute zentral in seiner Arbeit bleibt.

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