Der Ludwigshafener Chemiekonzern kündigt massive Umstrukturierungen im Digitalbereich an. Bis 2030 will BASF die Belegschaft in Global Digital Services weltweit deutlich reduzieren – auch am Stammsitz in Ludwigshafen fallen Stellen weg. Gleichzeitig plant der DAX-Konzern noch im laufenden ersten Quartal die Eröffnung eines neuen globalen Digital Hub im indischen Hyderabad.
Die Strategie dahinter? Kostensenkung durch Verlagerung digitaler Services an günstigere Standorte bei gleichzeitiger Standardisierung des Portfolios. „Mit diesem nächsten Schritt zur Optimierung der BASF Service Organisation sichern wir uns digitale Services zu wettbewerbsfähigen Konditionen“, erklärt Finanzvorstand und Chief Digital Officer Dirk Elvermann. Hyderabad reiht sich damit ein in bestehende Hubs in Ludwigshafen, Madrid und Kuala Lumpur.
Fokus auf Kerngeschäft – weniger Standorte
Der Konzern will Komplexität abbauen und sich auf digitale Themen konzentrieren, die den größten Mehrwert für die Kerngeschäfte schaffen. Die Konsequenz: Nicht nur weniger Mitarbeiter, sondern auch eine Reduktion der Standorte, an denen Global Digital Services tätig ist. Die strukturellen Veränderungen treffen den Heimatstandort direkt.
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Unterdessen ereignete sich am Dienstag gegen 10 Uhr im nördlichen Teil des Ludwigshafener Werks ein Arbeitsunfall. Zwei Mitarbeiter zogen sich bei Reparaturarbeiten an einer Leitung Verbrühungen durch heißes Wasser zu. Nach Erstversorgung durch einen Werksarzt wurden beide in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. BASF informierte die zuständigen Behörden, die Unfallursache wird untersucht.
Aktie unter Druck
Die BASF-Aktie reagierte auf die Nachricht vom Stellenabbau mit Verlusten. Im XETRA-Handel fiel der Titel zeitweise um 0,48 Prozent auf 45,88 Euro. Die angekündigten Maßnahmen sind Teil der fortlaufenden Bemühungen, die Kostenstruktur des Konzerns zu verbessern – doch kurzfristig sorgen Personalabbau-Ankündigungen selten für Kursfreude.
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