Bayer ordnet sein US-Pharmageschäft neu — und meldet gleichzeitig klinische Fortschritte, die in der öffentlichen Wahrnehmung bislang wenig Aufmerksamkeit erhalten haben. Zum 1. Mai übernimmt Nelson Ambrogio die Leitung des amerikanischen Pharmageschäfts, dem wichtigsten Wachstumsmarkt des Konzerns.
Ambrogio kommt aus dem weltweiten Radiologiegeschäft und bringt Erfahrung in Onkologie und Frauengesundheit mit. Sein Vorgänger Sebastian Guth wechselt in die neu geschaffene COO-Rolle und trägt künftig Verantwortung für alle globalen Pharmamärkte. Der Umbau an der Spitze des US-Geschäfts fällt in eine Phase, in der Bayer dringend Umsatzwachstum braucht — Analysten erwarten für 2026 währungsbereinigt zwischen null und drei Prozent Plus.
AskBio und Radiologie mit konkreten Fortschritten
Parallel dazu meldet die Gentherapie-Tochter AskBio den Abschluss der Patientenrekrutierung für die Phase-2-Studie „GenePHIT“. Die Studie prüft die Therapie AB-1002 bei Erwachsenen mit nicht-ischämischer Kardiomyopathie — einer Form der Herzinsuffizienz, für die es bisher kaum zielgerichtete Behandlungsoptionen gibt.
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Auch in der Radiologie gibt es Bewegung: Das MRT-Kontrastmittel Gadoquatrane erhielt Ende März in Japan seine weltweit erste Zulassung. Zulassungsanträge in den USA, der EU und China laufen bereits.
Termine im April und Mai
Der Kurs liegt mit rund 39,91 Euro noch rund 19 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 49,17 Euro, hat sich seit dem April-Tief des Vorjahres aber mehr als verdoppelt. Kurzfristig rücken nun konkrete Termine in den Vordergrund: Am 24. April findet die ordentliche Hauptversammlung statt, am 12. Mai folgen die Zahlen zum ersten Quartal 2026. Der Pharma Media Day dürfte zudem weitere Einblicke in die Forschungsstrategie liefern — und zeigen, wie viel Substanz hinter dem personellen Neustart steckt.
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