Die US-Umweltschutzbehörde EPA hat Dicamba-Herbizide mit geringer Flüchtigkeit in 34 Bundesstaaten registriert. Damit kann Bayer sein neues Herbizid Stryax auf dem wichtigen US-Markt einführen. Der Konzern plant nun, die Zulassungen auf Ebene der einzelnen Bundesstaaten zu beantragen. Die Aktie reagierte mit einem Plus von 0,38 Prozent auf 45,98 Euro.
Neues Produkt gegen resistente Unkräuter
Stryax ist als Pestizid mit eingeschränkter Anwendung klassifiziert und zielt auf ein wachsendes Problem in der Landwirtschaft ab: glyphosat-resistente breitblättrige Unkräuter. Das Mittel bietet bis zu 14 Tage Bodenwirkung gegen bestimmte Unkrautarten und soll Landwirten helfen, ihre Felder langfristig sauber zu halten. Ty Witten von der Sparte Crop Science betonte die Bedeutung der EPA-Freigabe als wichtigen Meilenstein.
Die Zulassung kommt zu einem günstigen Zeitpunkt für den Leverkusener Konzern. Während die Pharmasparte mit dem Schlaganfall-Medikament Asundexian für positive Schlagzeilen sorgt, kann Bayer nun auch im Agrargeschäft punkten. Die kürzlich präsentierten Ergebnisse der OCEANIC-Stroke-Studie hatten das Risiko wiederkehrender Schlaganfälle um 26 Prozent reduziert – ohne das Blutungsrisiko zu erhöhen.
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Lücken werden geschlossen
Der Erfolg bei Asundexian kommt zur rechten Zeit. Der bisherige Blockbuster Xarelto verliert nach Patentablauf massiv an Umsatz. In den ersten neun Monaten 2025 brachen die Erlöse um 30 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro ein. Analysten sehen für Asundexian ein Umsatzpotenzial von bis zu drei Milliarden Dollar jährlich. Die FDA hat dem Wirkstoff bereits einen Fast Track Status erteilt, eine Markteinführung noch in diesem Jahr erscheint möglich.
Charttechnisch hat die Aktie seit dem Mehrjahrestief im Frühjahr 2025 deutlich zugelegt. Das Jahreshoch liegt nur noch einen Euro entfernt. Der nächste größere Widerstand wartet bei 48 Euro. Die Trends zeigen kurz-, mittel- und langfristig nach oben, allerdings wirkt der Kurs nach dem starken Lauf anfällig für eine technische Gegenbewegung.
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