Bayer vor weiteren Abgaben

Stada auf Allzeithoch
Pillen
 

 Für Bayer sieht es übel aus, wir gehen aktuell von einer Gegenbewegung aus die dann in einer weiteren sehr harten Korrektur enden wird. Einer brutalen Korrektur!

Was denken wir zu Bayer?

Heureka! Ich habe es gefunden!“, soll Archimedes von Syrakus gerufen haben, nachdem er in der Badewanne das Archimedische Prinzip entdeckte. Seither steht der freudige Ausruf als Synonym für die plötzliche Erkenntnis.

Ob es bei Felix Hoffmann im Jahr 1897 ähnlich ablief, ist allerdings nicht überliefert. Für seinen Arbeitgeber, die „Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co.“ und heutige Bayer AG, war sein gelungenes Experiment zweifellos ein Heureka-Moment. Denn Hoffmann gelang die Herstellung einer Substanz, die bald darauf unter dem Markennamen Aspirin vermarktet werden konnte. Mit gigantischem Erfolg: Das Arzneimittel zählt zu den ältesten Medikamentenmarken der Welt. Auch heute noch verkauft Bayer gut 11 Milliarden Aspirin-Tabletten pro Jahr in über 70 Länder, was einen ordentlichen Beitrag zum Konzernumsatz von rund 43,5 Milliarden Euro (2019) ergibt. Allerdings bereitet vor allem die Division Crop Science anhaltende Kopfschmerzen: Die Rechtsstreitigkeiten um den Unkrautvernichter Glyphosat wird Unternehmensleitung wie Aktionäre dazu bringen, die eine oder andere Aspirin einzuwerfen und den Kurs weiter sinken lassen und zwar GANZ brutal!

Unser Trading-Szenario bei Bayer

Primärszenario // 68%

Nach dem heftigen Kurseinbruch Anfang Oktober kündigte sich ein Monat später ein Wendepunkt an. In unserem Szenario 1, das wir mit 68% bewerten, steigt die Aktie oberhalb einer Widerstandslinie bei €37.990 auf €50.685. Dort erlahmen die bullischen Kräfte mit der Folge eines mehrmonatigen Kursabfalls. Der Widerstand bei €37.990 wird ohne Gegenwehr durchbrochen, sodass Mitte März 2021 ein Rekordtief von €24.350 ins Haus stehen kann. Danach zeigt sich ein wellenförmiger Anstieg der Aktie. Im Spätsommer kann ein Widerstand bei €46.570 für einen erneuten Kurswechsel sorgen, bis sich dann im Herbst ein Höhenflug in Richtung €56.000 abzeichnet.

Chart Bayer

Chart Bay

Alternativszenario // 32%

Im Szenario 2, das wir mit 32% bewerten, schafft die Aktie bereits Anfang 2021 die Trendwende. Dann ist es möglich, dass im Februar des neuen Jahres auch ein Widerstand bei €54.015 durchstoßen wird, und der Kurs seine Reise Richtung Norden fortsetzt.

Weitere Trading-Ideen

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 Viel Erfolg wünscht Ihr Philip Hopf

Philip Hopf
Über Philip Hopf 370 Artikel
Philip Hopf ist Mitgründer und Geschäftsführender Gesellschafter der HKCM. Seit 2005 ist er aktiv an den Finanzmärkten als Trader und Investor aktiv. Er spezialisiert sich auf den Index und Rohstoff- sowie Aktienbereich. Dabei nutzt er die Elliott Wave Analysemethodik um Zielbereiche und Trendwendepunkte in den jeweiligen Märkten zu berechnen.
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