Bedford Metals: 10.609 CPS am Warr Lake

Bedford Metals weist hohe Radioaktivität und Uranvorkommen nach, startet neues Bohrprogramm. Die Aktie notiert dennoch auf ihrem Jahrestief.

Bedford Metals Aktie
Kurz & knapp:
  • Spitzenwerte von über 10.000 CPS
  • Uranproben bis 0,032 Prozent
  • Bohrprogramm mit 2.000 Metern gestartet
  • Aktie auf 52-Wochen-Tief gefallen

Vielversprechende Messwerte im Boden, Tristesse auf dem Kurszettel: Bei Bedford Metals klaffen operative Fortschritte und Marktbewertung weit auseinander. Während das Explorationsunternehmen im kanadischen Athabasca-Becken hohe Radioaktivität nachweist, notiert die Aktie mit 0,10 Euro exakt auf ihrem 52-Wochen-Tief.

Die jüngsten Daten aus der dritten Explorationsphase am Sheppard-Lake-Projekt liefern konkrete Zielzonen. Im Gebiet Warr Lake erreichten die technischen Messungen Spitzenwerte von über 10.000 Counts per Second (CPS). Parallel dazu zeigten Proben aus der TZ-1-Zone bis zu 0,032 Prozent Uran.

Ein weiterer Fokus liegt auf den hohen Borkonzentrationen, die in dieser Region als klassischer Indikator für Uranmineralisierungen gelten. Ein Bohrloch durchteufte auf einer Länge von gut 25 Metern durchschnittlich 50,6 ppm Bor. In der Spitze stieg dieser Wert auf 972 ppm.

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Fokus auf das Athabasca-Becken

Das kanadische Saskatchewan bleibt ein Hotspot für Uran-Explorer. Andere regionale Akteure wie Eagle Plains Resources und Xcite Uranium haben ihre Flächen im Beaver-River-Projekt kürzlich deutlich erweitert. Bedford Metals nutzt die neuen geochemischen Indikatoren nun, um die eigenen geophysikalischen Anomalien genauer einzugrenzen.

Anleger honorieren diese Vorarbeiten bislang nicht. Auf Jahressicht hat das Papier rund 50 Prozent an Wert verloren. Der Abstand zur 200-Tage-Linie beträgt fast 29 Prozent, was den intakten Abwärtstrend unterstreicht.

Neues Bohrprogramm startet

Um das Ressourcenpotenzial bei Sheppard Lake klarer zu definieren, geht das Unternehmen direkt in die nächste Phase über. Das Bohrprogramm für das laufende Jahr hat bereits begonnen. Geplant sind bis zu 2.000 Bohrmeter, die gezielt die Tiefe und Streichlänge der identifizierten Mineralisierung testen. Die Bohrer setzen exakt dort an, wo die stärksten CPS-Werte und Bor-Anomalien gemessen wurden.

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