Dreißig Jahre in Folge steigende Dividende — das schafft kaum eine Bank in Europa. Die Berner Kantonalbank setzt diese Serie fort und beschloss auf ihrer Hauptversammlung am 12. Mai 2026 eine Ausschüttung von 10,80 CHF je Aktie für das Geschäftsjahr 2025.
Kontinuität als Markenzeichen
Die Erhöhung um knapp 3,85 Prozent gegenüber dem Vorjahr klingt unspektakulär. In der Summe ergibt sich daraus jedoch ein Ausschüttungsvolumen von rund 97 Millionen CHF — vier Prozent mehr als im Vorjahr. Das durchschnittliche Dividendenwachstum liegt über zehn Jahre bei gut sechs Prozent jährlich, über fünf Jahre bei rund vier Prozent. Eine Senkung hat es seit zwölf Jahren nicht gegeben.
Der Kanton Bern hält als Mehrheitsaktionär 51,5 Prozent der Anteile und profitiert entsprechend überproportional von dieser Ausschüttungspolitik.
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Solide Basis, gedämpfte Kursstimmung
Fundamental steht die BEKB auf stabilen Beinen. Der Gewinn je Aktie lag 2025 bei 18,90 CHF, das Kurs-Gewinn-Verhältnis bewegt sich mit 16,35 im moderaten Bereich. Die Gesamtkapitalquote von 20,4 Prozent übertrifft die regulatorischen Anforderungen deutlich.
Der Kurs erzählt kurzfristig eine andere Geschichte. Mit 380,00 CHF liegt das Papier rund zehn Prozent unter seinem April-Hoch von 425,50 CHF — und auch der Ex-Dividenden-Abschlag steht noch unmittelbar bevor, was den Kurs optisch weiter belasten dürfte. Wer die Ausschüttung vereinnahmen wollte, musste die Aktie vor dem Ex-Tag im Depot halten.
Über fünf Jahre bleibt das Bild klar positiv: Kursanstieg und Dividenden zusammen ergeben eine Gesamtrendite von knapp 83 Prozent. Das ist das eigentliche Argument für die BEKB als Dividendentitel — nicht der einzelne Ausschüttungssatz, sondern die Verlässlichkeit über Jahrzehnte.
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