BioNTech Aktie: Gotistobart und Pumitamig ab 29. Mai

BioNTech präsentiert auf der ASCO-Konferenz neue klinische Daten zu seinen Krebsmedikamenten und lenkt den Fokus von sinkenden Impfstofferlösen ab.

BioNTech Aktie
Kurz & knapp:
  • Phase-2-Daten zu Gotistobart bei Eierstockkrebs
  • Zwischenergebnisse zu Pumitamig bei Lungenkrebs
  • Forschungsausgaben steigen auf 557 Millionen Euro
  • Fast 17 Milliarden Euro Finanzpolster vorhanden

BioNTech steht vor einer wichtigen Woche. Der Mainzer Konzern rückt auf der Krebskonferenz ASCO in Chicago seine Onkologie-Pipeline ins Rampenlicht. Ab dem 29. Mai präsentiert das Management neue klinische Daten. Das lenkt den Blick der Investoren weg von schrumpfenden Corona-Umsätzen.

Fokus auf Kombinationstherapien

Im Zentrum stehen zwei Wirkstoffe. BioNTech liefert Phase-2-Daten zum Überleben bei Eierstockkrebs für den Kandidaten Gotistobart. Ein wichtiges Detail betrifft das Studiendesign. Die Forscher testen das Mittel hier in Kombination mit Pembrolizumab.

Dieser Ansatz ist entscheidend für die langfristige Strategie. Das Unternehmen strebt eigentlich chemotherapiefreie Behandlungen an. Frühere Lungenkrebs-Daten zeigten Gotistobart noch als alleinige Therapie. Jetzt muss die Kombinationstherapie ihre Wirksamkeit beweisen.

Parallel dazu rückt Pumitamig in den Vordergrund. Hier veröffentlicht BioNTech Zwischenergebnisse einer Phase-2-Studie bei Lungenkrebs. Der Wirkstoff wird dabei zusammen mit einer klassischen Chemotherapie verabreicht. Die laufende Hauptstudie vergleicht diesen Ansatz direkt mit etablierten Behandlungen.

Teure Forschung, volles Konto

Neben diesen Hauptkandidaten präsentiert BioNTech Fortschritte bei Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten. Diese zielgerichteten Krebstherapien treiben die Kosten in die Höhe. Im ersten Quartal stiegen die Forschungsausgaben auf 557 Millionen Euro. Das Management deklariert die Onkologie klar als neuen Kernbereich.

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Ein gewaltiges Finanzpolster sichert diesen Umbau ab. Die Folge: Das Management kann langfristig planen. Ende März lagen fast 17 Milliarden Euro in der Kasse. An der Börse reagieren Anleger aktuell verhalten. Die Aktie schloss am Freitag bei 79,50 Euro.

Auf Monatssicht verzeichnet das Papier ein Minus von rund 15 Prozent. Der Kurs pendelt derzeit knapp unter der 50-Tage-Linie. Der Markt sucht offensichtlich nach neuen Impulsen.

Die kommenden Tage in Chicago liefern genau diese Impulse. Die klinischen Daten müssen belegen, dass die Krebspipeline das wegbrechende Impfstoffgeschäft ersetzen kann. Das Jahresziel von mindestens zwei Milliarden Euro Umsatz steht. Langfristig entscheidet aber der Erfolg im Labor über die Bewertung.

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